Schlagwort-Archive: Profi-Bodybuilding

Impressionen von Zack Khan bei der Dallas Super Show 2013

NUTREX-Athlet Zack Khan feierte am 16. und 17. August 2013 auf der Bühne des Dallas Convention Centers das erhoffte und von seinen Fans lang ersehnte Wettkampfcomeback. Am 8. Juni 2010 verletzte sich „King Khan“ bei der 3. Wiederholung Hackenschmidt- Kniebeugen mit ca. 320 kg. Diagnose: Sehnenabriss an beiden Quadrizepsmuskeln.
Nach 3-jähriger Pause und langwieriger Rehabilitation stand der Ausnahmeathlet in spektakulärer Form wieder auf der Bühne, um sich mit seinen Kontrahenten aus der IFBB Professional League zu messen.

Ergebnisse und Kurzbericht im BMS-Blog

Impressionen aus Dallas ( Fotos mit freundlicher Genehmigung von Nutrex Research) :

Grundstellung gedreht
Grundstellung gedreht

Seitliche Brust

Seitliche Brustpose
Doppelbizeps vorne
Doppelbizeps vorne

 

Latissimus vorne
Latissimus vorne
Doppelbizeps hinten
Doppelbizeps hinten
Most Muscular
Most Muscular
BMS-Athlet Zack Khan während der Vorbereitung im Aufwärmraum
Zack Khan während der Vorbereitung im Aufwärmraum

Weitere Daten zu Zack Khan

Geburtsdatum / -ort:  1.Juli 1980 in Kaschmir, Pakistan.
Spitznamen: The Freak, King Khan
Hauptwohnort:  Sheffield, United Kingdom
Körpergewicht Off Season : ca.140 kg
Wettkampf-Körpergewicht : ca. 127 kg

Maße:
Größe: ca. 1,80 m
Armumfang: ca. 58 cm
Brustumfang:ca.147 cm
Taille: ca. 86 cm
Oberschenkelumfang: ca. 79 cm
Wadenumfang: ca. 50 cm

Körperpartie, die er liebsten trainiert: Brust
Beste Muskelgruppe: Arme
Bevorzugte Musik: RnB, Hip Hop and Dance
Lieblingsessen: Steak n Chips, Pizza, Eiscreme, Sahnetorten
Lieblingsbodybuilder: ARNOLD
Favorisiertes BB Magazin: The Beef
Größter Moment im Bodybuilding: Einer der besten Top-Amateure seines Landes (England) zu sein
Sportliche Ziele : Platzierung unter den Top 10 beim Mr. Olympia

Bodybuilding: Frank McGrath unterschreibt bei FLEX

Das Bodybuilding-Magazin FLEX hat den Kanadier Frank McGrath ins Athletenteam geholt. Franks Karriere war bisher eher durch Verletzungspech geprägt, was seiner Beliebtheit bei den Fans jedoch keinen Abbruch tat.

Der charismatische wie fotogene Kanadier kommt seit Beginn seiner Bodybuilding-Karriere in der Muskelwelt sehr gut an. Immer wieder stand er kurz vor dem Durchbruch bevor eine Verletzung oder ein schwerer Autounfall alle Hoffnungen zunichte machten. McGrath ist ein Mann mit Steherqualitäten, der sich immer wieder aufrappelt, um weiter an seinen Träumen zu arbeiten.

Letztes Jahr hat sich dann endlich das Blatt für Frank gewendet. Sowohl bei der Toronto Pro als auch beim Pro Bodybuilding Weekly kam er jeweils ins Finale. Fans und Fachpresse gleichermaßen überhäuften damals den 33-Jährigen für sein gelungenes Bühnen-Comeback mit Lob.

In Las Vegas kam er dann bei der Wahl zum Mr. Olympia zwar nicht über einen 16. Platz hinaus, dennoch wird erwartet, dass Frank „The Wrath“ McGrath 2012 seinen ersten ganz großen Erfolg feiern wird.

Bodybuilding: Wendet sich Golds Gym vom Hardcore Bodybuilding ab?

Seit jeher haben Profi-Sportler aller Couleur das Privileg genossen, in allen Fitness-Studios der Golds Gym – Franchise kostenfrei trainieren zu können. Ein Vorfall in Mumbai scheint jedoch auf einen Sinneswandel hinzudeuten.

Der asiatische Bodybuilder Shashikant Hotkar, der vor kurzem die nationale Meisterschaft gewann, darf seit Anfang Dezember nicht mehr in dem Golds Gym seiner Heimatstadt trainieren. Als Grund sagte ihm die Leitung, dass er wegen des Titelgewinns nun als Profi-Bodybuilder angesehen werden müsse und nach den Statuten des Fitness-Studios dürfen Profi-Bodybuilder keinen Zutritt erhalten.

Diese Aussage steht im klaren Widerspruch mit der bisher gefahrenen Politik anerkannter Golds Gym – Studios, die bisher Profi-Sportler immer herzlich willkommen hieß. Zudem darf die Tatsache nicht vergessen werden, dass das Golds Gym seinen Ursprung am legendären Muscle Beach hat und damit wohl eines der traditionsreichsten Unternehmen in der Hardcore-Bodybuilding-Industrie ist.

Auf Nachfragen einer lokalen Tageszeitung versuchte der Manager des Gyms die Sache klarzustellen. Offenbar sei nicht der Profi-Status des besagten Athleten der alleinige Grund für seinen Rauswurf gewesen. Der 28-Jährige hatte im Golds Gym einigen Freunden ein paar kostenlose Trainingsratschläge erteilt und damit augenscheinlich gegen die Gym-Etikette verstoßen. Denn diese erlaubt keine externen Trainer. Das Management legt die Sache so aus, dass Shashikant als Profi-Athlet automatisch auch als Trainer angesehen werden müsse.

Die ganze Angelegenheit sorgte international für Stirnrunzeln unter den Bodybuilding-Fans. Bisher sind noch keine weiteren Fälle bekannt, in denen Profi-Bodybuildern der Zutritt zu einem Golds Gym verweigert wurde.

Bodybuilding: Juan Morel unterschreibt bei FLEX

Die Tinte auf seiner Pro-Card ist noch nicht völlig trocken, da hat Juan Morel bei der FLEX einen exklusiven Vertrag unterschrieben.

Der 29-Jährige erhielt im September mit dem Sieg der Nordamerika-Meisterschaften die Lizenz fürs Profigeschäft und scheint diese auch gut nutzen zu können. Gerüchten zufolge wurde der Superschwergewichtschampion auch von dem Bodybuilding-Magazin “Muscular Development” umworben, entschied sich jedoch für das Traditionsblatt, das von den Vätern des modernen Muskelsports ins Leben gerufen wurde.

Juans breite Schultern und extrem schmale Taille machen ihn zu einem potentiellen Champion im Profizirkus. Sein Debüt hat er für Mai 2012 geplant, wo er auf der New York Pro den Big Apple erobern will.

Phoenix Pro gibt Vorgeschmack auf Arnolds

Mit Melvin Anthony, Toney Freeman und Hidetada Yamagishi gehen in Phoenix drei Athleten an den Start, die sich auch in Columbus in das Bühnenlicht stellen werden.
Insbesondere von Freeman und Anthony wird erwartet, dass sie sich nach einer durchwachsenen Herbstsaison in Bestform in Arizona präsentieren, um für die folgende Arnold Classic auf sich aufmerksam zu machen.

Die Phoenix Pro findet am 20. Februar statt.

Kai Greene gewinnt Arnold Classic

Ein überragender Kai Greene konnte sich in der Form seines Lebens gegen einen schwächelnden Victor Martinez und brachialen Branch Warren in Columbus durchsetzen.
Eine beeindruckende Dichte und volle Muskelköpfe in jeder einzelnen Körperpartie haben dem New Yorker den Weg zu seinem größten Triumph geebnet. Greene, der Underdog aus Brooklyn, der nach schwerer Kindheit seinen Weg an die Spitze des Profi-Bodybuildings suchte, scheint an sein Ziel angekommen zu sein. Seine kurzer Rumpf, eine strukturelle Schwäche, die man noch im letzten Jahr für seine ewige Achillesferse hielt, behob er optisch mit einer überdurchschnittlichen Beinentwicklung, die selbst Tom Platz und Paul DeMayo zur Ehre gereicht hätte.

Da er außerdem wie schon so oft zuvor knochentrocken im Rampenlicht stand und mit seinen einzigartigen Posing-Künsten, die sich nicht mit den eleganten Tänzeleien von Melvin Anthony oder Shawn Ray vergleichen lassen, das Publikum einmal mehr von den Stühlen riss, blieb der Jury keine andere Wahl, als die sportlich einzig richtige Konsequenz zu ziehen und Kai Greene zum Sieger zu erklären. Von Emotionen und der Aussicht auf eine segenreiche Zukunft übermannt, nahm Greene die Trophäe von Arnold Schwarzenegger persönlich entgegen und wurde dazu auch mit dem Best-Posing-Award bedacht.

Für Victor Martinez sollte die Arnold Classic eigentlich ein tossender Trommelwirbel inklusive Tusch für sein Comeback werden, doch gegen Greene hatte der Vorjahressieger keine echte Chance. Zu deutlich waren die Folgen seiner schweren Knieverletzung aus dem Vorjahr zu sehen. Seine Beine hinkten dem Niveau des Oberkörpers deutlich hinterher. Und auch in Punkto Definition schien der Mr.Olympia-Aspirant diesmal seine Hausaufgaben nicht ganz gründlich gemacht zu haben. Im Pressegraben murmelte ein Kollege von der ausländischen Presse  Glück gehabt €, als Victors zweiter Platz bekannt gegeben wurde. Denn Branch Warren war Victor immer auf den Fersen.

Und wenn man die Reaktion der Zuschauer als Maßstab nimmt, war der Texaner Viktor nicht nur auf den Fersen, sondern hatte ihn spätestens nach den ersten Vergleichen überholt.  Brachial € ist das einzige Wort, dass Branchs Paket treffend beschreiben kann. Warren zeigte eine Vaskularität, die an Paul Dillets beste Zeiten erinnerte. Warum die Jury Branch trotz seiner Härte und schieren Masse hinter einen schwächelnden Martinez setzte, wird ihr Geheimnis bleiben.

Toney Freeman blieb der erhoffte Einzug in die Top-3 verwehrt. Der sympathische Familienvater war nur einen Tick von seiner Bestform entfernt. Lediglich etwas Volumen fehlte an seinem sonst ausgeglichen Paket. Dennoch war das genug, um den größten Mann auf der Bühne einen relativ schlanken Look zu verpassen.

Silvio Samuel stieß in Columbus an seine Grenzen. Von einigen Grand-Prix-Siegen beflügelt, hoffte der Spanier auf einen besseren Rang als Platz 5. Im direkten Vergleich mit den großen Jungs wurde jedoch deutlich, dass Silvio trotz sehr guter Form und massiven Muskelköpfen keineswegs ein Gigantenkiller ist. Ihm fehlt schlicht das bestimmte Etwas eines Lee Priests, um erfolgreich in die Rolle des David schlüpfen zu können.

Mit Moe El Moussawi komplettierte ein Athlet die Top-6, der ohne Weiteres auch einen angemessenen Platz in den unteren Rängen hätte finden können. Sicherlich gehört der Neuseeländer mit seiner harmonischen Symmetrie zu den optisch ansprechendsten Athleten, dennoch kam er in Sachen Muskelhärte und Definition nicht an einige seiner Konkurrenten heran, die jedoch hinter ihm platziert wurden.

Aus deutscher Sicht ist der zehnte Platz von Ronny Rockel erneut zu bedauern. Der fleißige Sachse pflegt zwar nach wie vor seine Rückenansicht als Schwachstelle, hatte jedoch durchaus das Zeug für ein oder sogar zwei Ränge höher.

1. Kai Greene
2. Victor Martinez
3. Branch Warren
4. Toney Freeman
5. Silvio Samuel
6. Moe El Moussawi
7. Dennis James
8. Sergey Shelestov
9. Johnnie Jackson
10. Ronny Rockel
11. Gustavo Badell
12. Ahmad Haidar
13. Marcus Haley

Ironman unter europäischer Herrschaft

Der Spanier Silvio Samuel konnte in Los Angeles seine beeindruckende Olympia-Form wiederholen. Auch das restliche Teilnehmerfeld wurde klar von europäischen Athleten dominiert.
Silvio Samuel brachte einmal mehr sein Markenzeichen, volle und pralle Muskelköpfe gepaart mit einer bestechende Symmetrie, auf die Bühne. Kombiniert mit jener messerscharfen Definition, die dem Südeuropäer einen siebten Platz bei der letzten Mr Olympia- Wahl einbrachte, lieferte er ein unschlagbares Paket ab. Schon der erste Vergleich machte deutlich, dass die Konkurrenz nur noch um die Plätze kämpfen würden.

Und diesen Kampf konnte überraschenderweise Moe El Moussawi für sich entscheiden. Eine solide, aber keineswegs herausragende Form genügten den Bewertungsrichtern, um den beim Posing etwas unmotiviert wirkenden Moussawi vor Ronny Rockel zu platzieren.

Rockel stand hingegen in der wohl bisher besten Form seiner Karriere im Bühnenlicht und hätte laut Meinung der Fans und auch der Autoren von  Muscular Development € durchaus den zweiten Rang verdient gehabt. Auf den Punkt aufgeladen und mit tiefen Streifen hatte sich der sympathische Sachse   deutlich gesteigert. Nach wie vor bleibt sein Rücken eine Schwachstelle, die er aber von Wettkampf zu Wettkampf immer kleiner werden lässt.

Der vierte Platz und damit die geglückte Olympia-Qualifikation von Hidetada Yamagishi erhalten einen besonderen Wert, wenn man sich seine Konflikte mit der US-Justiz in Erinnerung ruft, die in einer Gefängnisstrafe und Einreiseverbot gipfelten. Der Japaner hat in Los Angeles nicht nur zu seiner sportlichen Hochform zurück gefunden, sondern auch die Schatten der Vergangenheit beseitigt.


IRONMAN PRO 2009 Ergebnisse
1. Silvio Samuel*
2. Moe El Moussawi*
3. Ronny Rockel*
4. Hidetada Yamagishi*
5. Ahmad Haidar*
6. Eddie Abbew
7. Mohammad Bannout
8. Mark Dugdale
9. Marcus Haley
10. Johnnie Jackson
11. Troy Alves
12. Oliver Adzievski
13. Martin Kjellstrom
14. Thomas Benagli
15.       Constantinos Demetriou

Die Top-5 erhalten eine Olympia-Qualifikation.

Toney Freeman siegt erneut über Dennis James

Bei der Europa Super Show musste sich ein sichtbar verbesserter Dennis James abermals einem imposanter auftretenden Toney Freeman geschlagen geben.

Beide Athleten entwickeln sich damit zu den Top-Bodybuildern der Pre-Olympia-Saison. Dennoch darf dieser Umstand nicht darüber hinweg täuschen, dass sowohl James als auch Freeman deutlich von ihrer ehemaligen Bestform entfernt sind. Freemans in letzter Zeit häufig erklärter Anspruch auf eine Top-5-Platzierung ist eher als verklärte Hoffnung und nicht als realistische Prognose zu verstehen.

Tarek Elsetoui belegte den vierten Rang und verpasste damit knapp die Olympia-Qualifikation.

James Lewis siegte in der Kategorie bis 100 Kilogramm und positionierte sich damit als ernsthafter Titelanwärter der wieder eingeführten Olympia-Kategorie.
Toney Freeman siegt erneut über Dennis James

Ergebnisliste
1       Toney Freeman
2       Dennis James
3       Fouad Abiad
4       Will Harris
5       Tarek Elsetouhi
6       Darrem Charles
7       Johnnie Jackson
7       James ‚Flex‘ Lewis
9       Mark Dugdale
10       Jaroslav Horvath
11       Erik Fankhouser
12       George Farah
13       Frederic Sauvage
14       Joel Stubbs
15       Steve Namat
16       Quincy Taylor

17       Ahmad Ahmad
17       Khalid Almohsinawi
17       Jorge Jose Alves
17       Marcus Becht
17       Lyndon Belgrave
17       Lionel Brown
17       Troy Brown
17       Brian Chamberlain
17       Fedel Clarke
17       Rodney Davis
17       Omar Deckard
17       Clarence DeVis
17       Andy Haman
17       Milton Holloway
17       Michael Kindred
17       Juan Marquez
17       Yildirim Mehmet
17       Cesar Mendible-Baptista
17       Evgeny Mishin
17       Jerry Nichols
17       JoJo Ntiforo
17       Gian Enrico Pica
17       Heinz Senior
17       Tommi Thorvildsen
17       Bob Weatherall