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Strongman: Strongman Champions League will an die Spitze

Die 2008 gegründete Strongman Champions League (SCL) will dieses Jahr den endgültigen Durchbruch schaffen und die konkurrierende Turniere hinter sich lassen. Das sagte Marcel Mostert, der mit Ilkka Kunninnen die SCL betreibt, in einem Interview mit dem Magazin IronMind.

Die SCL hat bisher 40 Wettkämpfe ausgerichtet und insgesamt ein Preisgeld in Höhe von $600,000 US-Dollar an die teilnehmenden Athleten verteilt.

Moster sagt über die Zukunftspläne der Liga, dass sie die Anzahl der Mitarbeiter aufstocken werden und auch das Preisgeld weiter in die Höhe treiben wollen. Der zuversichtliche Veranstalter geht davon aus, dass die SCL in fünf Jahren im Strongman-Sport von größerer Bedeutung sein wird, als die Arnold Classic und der World’s Strongest Man – Wettbewerb.

Allgemein: Strongman und Wrestler Mark Henry endlich am Ziel

Nach 15 Jahren im Profi-Wrestling-Business konnte Mark Henry den langersehnten Titel Super Heavyweight Champion” erobern und steht nun an der Spitze der WWE. Der 40-jährige krönt damit eine jahrzehntelange Odyssee, die ihn in mehreren Sportarten an die Spitze führte.

Denn Mark ist jenseits des Wrestling-Rings auch in der Kraftsportwelt eine Berühmtheit. Er stellte mehrere Rekorde im Kraftdreikampf auf und vertrat darüber hinaus die amerikanischen Farben bei den Olympischen Spielen 1992 und 1996 im Gewichtheben.

Nach den Spielen in Atlanta wandte er sich dem professionellen Wrestling zu und wurde von keinen geringeren als Bret Hart in die Künste des Show-Ringens eingeführt. Der Erfolg ließ dennoch auf sich warten. Mark tat sich schwer damit, seinem Ringcharakter Leben einzuhauchen und war in den ersten Jahren eher eine Attraktion auf Grund seiner schieren Größe und weniger wegen seiner Wrestlingkünste. Auch die Zuneigung der Fans blieb ihm zunächst versagt.

Nach fünf Jahren nahm er sich eine Auszeit, um sich auf die ersten Strongman-Classics des Arnold Sport Festivals vorzubereiten. In Columbus fand sich Mark in seinem Element wieder und stürmte mit wehenden Fahnen auf das Siegerpodest. Ein Handschlag von Arni, ein gelber Hummer und $10.000 Preisgeld waren der Lohn für seine Mühen. Trotz seines Sieges wollte Mark seine Zukunft im Wrestling sehen. Und so sollte der Ausflug in die Strongman-Szene nur von kurzer Dauer sein.

Mark arbeitete wie ein Besessener an der Perfektionierung seiner Wrestling-Moves und pfeilte an der Darstellung seiner Ringfigur. Dennoch blieb ihm die Gunst der breiten Masse verwehrt. Vielmehr machten sich viele Fans angesichts seines Körperbaus über ihn lustig. Ein Video, das vor einigen Jahren auf Youtube erschien und ein unglückliches Bild von Mark während eines Wrestling-Matches zeichnet, war Wasser auf den Mühlen gehässiger Fans. Das Video wurde während eines Käfig-Matches aufgenommen, an dem Marks Teamkollege beteiligt war. Das Drehbuch sah vor, dass Mark seinem Freund zur Hilfe kommt. Dafür musste er jedoch die mit Ketten verriegelte Käfigtür aufbrechen. Das Video zeigt, wie Mark mehrere Minuten damit verbringt, die Tür aufzubekommen. Während die Fans davon ausgingen, dass die Ring-Crew die Tür präpariert hatten und Mark einfach zu dumm war, den Öffnungsmechanismus zu verstehen, zeichnete die Realität ein anderes Bild.

In Wirklichkeit hatte nämlich niemand daran gedacht, die Tür zu präparieren und Mark sah sich in der Tat einer verriegelten Tür gegenüber. Um die Show nicht zu gefährden, schritt Mark beherzt zur Tat und sprengte mit reiner Muskelkraft die Eisenketten, was ihm verständlicherweise einige Minuten Zeit kostete wie hier im Video zu sehen.

Trotz dieser Episode, die einen Rückschlag für Mark bedeutete, liess er sich nicht irritieren und konnte über die Jahre seinen Ringcharakter etablieren und durch immer stärker werdende darstellerische wie athletische Fähigkeiten mehr und mehr Fans begeistern.

Trotz seines Titelgewinns lebt Mark ein bodenständiges Leben als Familienvater. Er fährt nach wie vor den Hummer, den er 2002 auf der Arnold Classics gewann und wohnt mit seiner Frau und seinem Sohn auf dem Lande im US-Bundesstaat New York.

Rekordprämie – Mr. Universe mit 20.000 Euro Preisgeld dotiert

Nachdem die „Ms. & Mr. Universe“ des NAC International im vorigen Jahr erstmals mit einem Preisgeld in Höhe von 15000 Euro aufwartete, erhöhen sich die Prämien nunmehr auf insgesamt 20000 Euro. Bei dem internationalen Saisonabschluss am 27. November in der Tribüne Hamburg-Norderstedt winken zunächst den neuen Titelträgerinnen der Kategorien „Ms. Fitness“ und „Ms. Physique“ sowie den Overall Champions der Kategorien „Figure“ und „Athletic“ jeweils 1000 Euro. Unmittelbar nach dem regulären Wettbewerb steigt die „Kae Sun Pro Universe“, für die dann sämtliche Sieger der Männer-Bodybuilding-Klassen qualifiziert sind. Zudem genießen alle bisherigen Gesamtsieger von WM und Universe ein direktes Startrecht. Hier steht der Löwenanteil von 16000 Euro zur Ausschüttung bereit: Der neue „Pro Universe“-Champion erhält 6000 Euro. Für den zweiten und dritten Platz gibt es 4000 beziehungsweise 3000 Euro. Die Plätze Vier, Fünf und Sechs sind mit jeweils 1000 Euro dotiert. Mehr Informationen zum Wettbewerb gibt es auf www.nac-germany.de und www.nac-international.com. Tickets bekommt man über Tel. 04751-900105.

Vorjahres-Gesamtsieger Dàniel Tòth aus (Foto: www.Posedown.de)