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Ergebnisse NPC USA 2015: Cody Montgomery holt Gesamtsieg und Pro Card

Der mehrfache Teenage National Champion Cody Montgomery errang gestern in Las Vegas den Gesamtsieg bei der NPC USA.
Der 20-Jährige sicherte sich mit seinem Sieg auch die Pro-Card, die ihn berechtigt, zukünftig bei den lukrativen Wettkämpfen der IFBB teilzunehmen.

Zu den Ergebnissen und der Bildergalerie auf der Webseite von Muscular Development

Off-Season Armtraining

(Quelle des Links : youtube / Cody Montgomery)

odybuilding: WWE-Star Rob Conway nimmt an NPC-Nationals teil

Der ehemalige Profi-Wrestler Rob Conway geht am Wochenende in Miami bei den US-Meisterschaften der NPC an den Start.

Conway machte als Mitglied des Wrestling-Duos “La Resistance” in der WWE Schlagzeilen. Die Produzenten der Show ließen Rob jedoch selten gewinnen und schrieben ihn zur Neujahrssendung am 1. Januar 2007 aus den Skript heraus. Sein Ende wurde vor laufenden Kameras als furioser Rauswurf inszeniert.

Zu Beginn der Aufzeichnung, faßte Conway den Neujahrsvorsatz, nie wieder zu verlieren. In der Show wurde er dann innerhalb von 21 Sekunden vom damaligen WWE-Champion Jeff Hardy zu Boden gedrückt. Daraufhin wurde Conway noch im Ring von WWE-Boss McMahon gefeuert.

Conway geht in der neu geschaffenen Physiques-Kategorie an den Start, das Äquivalent der Bikini-Klasse für Männer. Der 39-Jährige hofft auf eine gute Platzierung in Florida, hat jedoch keine Illusionen über eine große Karriere im Muskelsport.

Aktuell tingelt er in den kleinen Show-Wrestling-Ligen und will im nächsten Jahr in seiner Heimat, einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Indiana für ein politisches Amt kandidieren.

Muskelspektakel in der Jersey Shore – Das andere Bodybuilding in Amerika

Muskelverrückt sind sie, die Amerikaner. Diese Meinung ist innerhalb der bundesdeutschen Grenzen stark vertreten und hat durchaus Hand und Fuß. Der Sport um V-Kreuz und Doppelbizepspose findet im Land der unbegrenzten Möglichkeiten weitaus mehr Anhänger und Bewunderer als es in Deutschland jemals der Fall sein wird. In unseren heimischen Muskelmedien wie zum Beispiel der Sportrevue können wir in beständiger Regelmäßigkeit über die prachtvollen Profi-Meisterschaften lesen oder Berichte von den nationalen Titelkämpfen betrachten, bei denen die besten amerikanischen Amateure um die Profi-Lizenz wetteifern. Fernab von Glanz und Gloria gibt es aber noch das andere Bodybuilding in Amerika. So wie es in Deutschland kleinere Wettkämpfe wie die Sachsenmeisterschaft gibt, so bietet auch das Kalenderjahr der USA viele intime Möglichkeiten für Bodybuilder den Leistungsvergleich im kleineren Rahmen zu suchen.

Die Muscle Beach Show von Jason Arntz gehört zu den kleineren Events, den der amerikanische Bodybuilding-Verband zu bieten hat. Am vergangenen Wochenende (06.08.11) kamen rund 40 Athleten nach New Jersey, um unweit von der dank MTV international bekannten Jersey Shore in den Lichtkegel der Bühnenscheinwerfer zu treten. Wie bei allen kleineren Meisterschaften klafften die Leistungen zuweilen brachial auseinander, dennoch bot sich insgesamt ein rundes Teilnehmerfeld. Was jedoch sofort ins Auge fiel, war der Umstand, dass es auf deutschen Bühnen deutlich ambitionierter zugeht. Während hier in New Jersey Querstreifen auf den Oberschenkeln eher die Ausnahme waren, gehören sie auf den heimischen Leistungsvergleichen zum Standard. Und dies ist durchaus überraschend, wenn man sich vor Augen hält, dass die USA das Mutterland des Bodybuildings sind. Beim Posing war das Niveau ebenfalls deutlich unter den Erwartungen des deutschen Berichterstatters geblieben. Hoch angezogene Schultern und merkwürdig schräge Körperhaltungen bestimmten die physische Präsentation der Teilnehmer.

Einzig die gemäßigten Wettkampfkategorien wie die Bikini-Klasse der Frauen und die Physique-Kategorie der Herren zeigten eine beachtliche Leistungsdichte von hoher Qualität. Diese Beobachtung lässt sich auch auf andere Meisterschaften in den USA übertragen und spricht richtungsweisend Bände. Das klassische Bodybuilding scheint auf dem Amateursektor nach und nach mit den Fitness-Kategorien in einen Verdrängungskampf zu geraten. Und so war es bezeichnend, dass die Siegerehrung der Bikini-Damen als Höhepunkt bis zum Schluss der Meisterschaft aufbewahrt wurde.

Doch bevor es dazu kam, spielte sich eine Szene ab, die typisch amerikanisch und für den preußischen Verstand nicht anderes als äußerst bizarr war. Drei Wochen vor der Meisterschaft verstarb ein erst 17-jähriger Athlet an Herzversagen, der in Jersey sein Wettkampfdebüt geben wollte. Sein Trainer nutzte die Meisterschaft als Plattform, um der anwesenden Familie des verstorbenen Jungen sein Beileid auszudrücken und bat dessen Eltern auch auf die Bühne, wo diese vom Publikum stehende Ovationen erhielten und einen Pokal überreicht bekamen. Zu Ehren des Verstorbenen, der noch nie einen Bodybuilding-Wettkampf bestritten hatte, wurde der Pokal für die Newcomer-Kategorie zugleich auch nach ihm benannt. Nun sind große emotionale Gesten zwar tief in der amerikanischen Kultur verwurzelt, dennoch fällt es trotz menschlichem Mitgefühls und Verständnis für die Sitten anderer Länder schwer, diese Szene nicht als mit Pathos versehene Groteske zu bewerten.

Trotzdem zeigt dieses Ereignis und der Wettkampf in seiner Gesamtheit, dass das amerikanische Bodybuilding in seiner Dimension nicht nur groß, mächtig und gewaltig ist, sondern in der überwiegenden Anzahl der Wettkämpfe eher ein freundliches Wetteifern in zutiefst familiärer Atmosphäre ist, wie es einige ältere deutsche Bodybuilder vielleicht noch von Newcomer-Meisterschaften aus den 80er Jahren kennen.

Jennifer Cowan spielt in der World Series of Poker

Auch wenn Sie sich bisher nicht sonderlich für Dinge wie ein Straight Flash interessiert haben, sollten Sie im Sportfernsehen nach Sendeterminen für die “World Series of Poker” Ausschau halten. Denn mit Jennifer Cowan bietet das Spiel um Könige und Buben einen besonderen Augenfang.

Jennifer gewann 2008 die Juniorenmeisterschaft der NPC und erregte mit einer Mischung aus elektrisierender Attraktivität und wuchtigen Muskeln die Aufmerksamkeit der Muskelfans. Obwohl die Bodybuilding-Medien ihr eine erfolgreiche Karriere bei den Profis in Aussicht stellten, wechselte sie zunächst zu einer anderen Sportart, dem professionellen Pokern.

Bei den “World Series of Poker” landete sie auf den 7. Platz und erspielte insgesamt $22,750.

Gerücht: Frauen-Bodybuilding vor dem Aus

Zur Zeit macht in der Online-Welt ein Gerücht die Runde, dass den Fans des Frauen-Bodybuildings Sorgenfalten auf die Stirn drückt. Wie angeblich ein internes Papier der NPC belegt, will man noch dieses Jahr die Damen-Bodybuilding-Klasse komplett durch die Physique-Klasse ersetzen. Da die NPC in den USA eng mit der IFBB verbunden ist, ist davon auszugehen, dass dieser Schritt weltweite Konsequenzen nach sich ziehen würde. Interessant ist hierbei die Tatsache, dass die Physique-Klasse bisher nichts weiter als ein theoretisches Konstrukt ist. Es bleibt also abzuwarten, ob die düsteren Zukunftsaussichten tatsächlich wahr werden.