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Strongman: Mike Jenkins opfert Job für World’s Strongest Man

Ein starker Mann muss auch schwere Entscheidungen treffen können. Mike Jenkins, der den zweiten Platz auf der diesjährigen Arnold Strongman Classic belegte, wurde jüngst mit der Frage konfrontiert: Job oder Strongman-Karriere?

Der 28-Jährige arbeitete als Sportlehrer in einer Schule für straffällige Jugendliche und war dort auch sehr glücklich, weil er den Kindern merklich helfen konnte. Doch auf Grund eines vollen Wettkampfkalenders hatte der Mann aus Westminster sein Kontingent an unbezahlten Freitagen bereits vor dem “World’s Strongest Man” – Wettkampf ausgeschöpft.

Obwohl er seinen Vorgesetzten die Bedeutung des Wettkampfes erklärte, stellten diese sich quer und drohten mit Kündigung, falls Jenkins nicht seinen Pflichten als Lehrer nachkommen würde. Jenkins überlegte nicht lange und sah die aufgezwungene Kündigung als kleineres Übel an.
“Ich wusste, dass ich in 20 Jahren ohnehin nicht mehr an dieser Schule arbeiten würde. Und ich würde mir in 20 Jahren wahrscheinlich in den Hintern beissen, wenn ich dieses Jahr nicht am World’s Strongest Man teilgenommen hätte.”

Mike bedauert jedoch sehr, dass er keinen positiven Einfluss mehr auf seine Schüler nehmen kann, die am Scheideweg zwischen einer kriminellen Laufbahn oder eines Highschool-Abschlusses stehen.

Mike Jenkins gewann 2010 die Arnold Strongman Classics der Amateure und startete dieses Jahr bei den Profis mit einem zweiten Platz auf der Arnolds und einem zweiten Platz bei den Poland Giants erfolgreich durch.

Mike Jenkins gewinnt Weltmeisterschaft der Amateure

Die erstmalig im Rahmen des Arnold Sport Festivals ausgetragenen Amateur-Weltmeisterschaften der Strongmen erfreute sich sowohl bei dem Publikum als auch bei den Aktiven äußerst großer Beliebtheit.
Der Weltmeister Mike Jenkins hat sich mit seinem Sieg die Profi-Lizenz verdient und sich gleichzeitig für einen Start bei den Arnold Strongman Classics im nächsten Jahr qualifiziert.

Die Ergebnisliste:

1.         Mike Jenkins             58.14
2.         Mike Caruso             56.10
3.         Alan Kliese                52.75
4.         Artis Plivda                50.85
5.         Ryan Bracewell         49.14
6.         Johnathan Hughes   48.26
7.         Brad Ardrey              47.61
8.         Dainis Zageris          47.18
9.         Scott Cummine         44.32
10.      Paul Vallencourt       36.22