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Training: Workout der Unsterblichen – Das Training der Krieg der Götter-Stars

Mit “Krieg der Götter – The Immortals” ist den Machern von “300” ein weiterer Kinoerfolg gelungen, in dessen Zentrum überragend durchtrainierte Körper stehen. Das muskelbepackte Leinwandspektakel kommt an den Kinokassen gut an und rangiert international an oberster Stelle der Kinofilmhitparaden.

Im Vergleich zu den Hauptfiguren von “300”, sind die Stars aus “Krieg der Götter” etwas weniger massiv, aber wirken weitaus drahtiger und agiler. Ihre bemerkenswerte Physis verdanken die Hollywood-Akteure dem Kampfsportexperten Roger Yuan. Für Roger ist die Leinwand ein wohl bekanntes Spielfeld, seitdem er mit Nebenrollen in Filmen wie Shangai Noon, Batman Begins oder Lethal Weapon 4 für reichlich Action sorgte.

Für “Krieg der Götter” jedoch blieb er hinter den Kameras und zeigte sich für das Training der Schauspieler verantwortlich. Dabei verzichtete er auf Beinpresse, Latzug und Co. und schmiedete die Körper der Gotteskrieger beinahe ausschließlich mit Übungen, die selten mehr als das eigene Körpergewicht involvierten.
“Wir haben am Set keine Gewichte gehabt und viel mit Gummibändern trainiert”, sagte Henry Cavill in einem Interview, der im Film den Krieg gegen Bösewicht Mickey Rourke führt.

Roger Yuan hat sich bei der Zusammenstellung des Trainings an seine Kampfsportwurzeln gehalten und führte die Stars um Cavill mit Workouts wie den folgenden zu einer Muskulatur, die nicht zu massiv ist und eine hohe Explosivität wie Agilität erlaubt.

Beispiel-Workout 1
Führe den folgenden Komplex 5x durch:
60 Sekunden Liegestütze, max. Whg.
60 Sekunden Klimmzüge, max Whg.
60 Sekunden Ausfallschritt-Sprünge (Split Jumps), max Whg.
60 Sekunden Dips, max Whg.
60 Sekunden hängendes Beinheben, max Whg.
60 Sekunden Kniebeugen mit Gummiband, max Whg.

Beispiel-Workout 2
Absolviere so schnell wie möglich die folgenden Übungen

21 Whg Burpees
41 Whg Sit Ups
15 Whg Burpees
35 Whg Sit Ups
9 Whg Burpees
29 Whg Sit Ups

Hollywood hat die Muskeln wiederentdeckt

Für uns Muskelfans wurde es nach mit Beginn des neuen Jahrtausends ziemlich düster. Nachdem Arnie, Sly und Jean-Claude beinahe 20 Jahre lang die Leinwand mit breiten Schultern und massigen Pecs verzierten, führten plötzlich schlanke Männlein wie Elijah Wood (Herr der Ringe), Shia LaBeouf (Transformers) und Tobey Maguire (Spiderman) die neue Riege der Action-Stars an.

Einzig allein Hugh Jackman sorgte mit seiner durchaus imposanten physischen Erscheinung in den X-Men-Filmen für Lichtblicke. Doch spätestens mit der aktuell anlaufenden Kinosaison scheint der Muskelschwund ein Ende gefunden zu haben.

In den Marvel-Comic-Verfilmungen “Thor” und “Captain America” bringen die Hauptdarsteller Chris Hemsworth und Chris Evans wieder ordentlich Fleisch auf das Zelluloid und erinnern dabei durchaus an Stallones Bestform in Rocky und Rambo.

In diesem Zusammenhang darf natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass die Macher von “300” an ihren früheren Erfolg anknüpfen wollen. “300” wurde zum unerwarteten Kassenschlager, der insbesondere den Nerv von hart trainierenden Muskelfans traf. Mit “Immortals” will die Produktionsfirma im November erneut triefendes Testosteron auf die Leinwand bringen.

Der Trailer gibt schon einmal einen hoffnungsvollen Vorgeschmack: