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BMS-Athleten Gunda Fiona und Markus Schick erfolgreich bei der Weltmeisterschaft im Bankdrücken

BMS-Athletin Gunda Fiona von Bachhaus gewinnt 8. WM-Titel im Bankdrücken

BMS-Athlet Markus Schick gewinnt nach spannendem Kampf die Bronzemedaille !

BMS-Athletin Gunda Fiona von Bachhaus gewinnt 8. WM-Titel im Bankdrücken BMS-Athlet Markus Schick gewinnt nach spannendem Kampf die Bronzemedaille !

Vom 22.05.2012 – 26.05.2012 fanden im tschechischen Pilzen die 23. Weltmeisterschaften im Bankdrücken statt. Insgesamt 309 Athletinnen und Athleten kämpften in 7 Frauenklassen und 8 Männerklassen um die begehrten Weltmeisterschaftsmedaillen.

Vom Fitness-Club Rhein-Main Rüsselsheim e.V. starteten die beiden BMS-Athleten Gunda Fiona von Bachhaus und Markus Schick bei dieser Weltmeisterschaft. Für beide war es nach 2009 die erste WM, an der sie teilgenommen haben, da sie in den letzten 2 Jahren immer verletzungsbedingt auf eine Teilnahme verzichten mussten.

Für die amtierende „Arnold Classic“ – Siegerin und Weltrekordhalterin Gunda Fiona von Bachhaus sollte es ein nervenaufreibender Wettkampf in der Gewichtsklasse -63 kg werden, hatte sie mit der mehrfachen Weltmeisterin und ehemaligen Weltrekordhalterin Irina Poletaeva (Russland) eine hochkarätige Konkurrentin im Kampf um die Goldmedaille und auch die Kasachin Valida Iskandarova wollte im Kampf um Edelmetall ein Wörtchen mitsprechen ! Für die restlichen 5 Athletinnen in dieser Gewichtsklasse sollte es, wenn alles „normal“ verläuft lediglich um die Plätze 4 – 8 gehen.

Den Anfang im Kampf um die Medaillen machte die Kasachin Valida Iskandarova, welche ihren Wettkampf mit 137,5 kg begann. Der Scheibenstecker, welcher das Gewicht die Athleten beim Herausheben aus dem Ständer unterstützen sollte war mit den Gewichten in den Frauenklassen bereits restlos überfordert, was sich bei fast allen Athletinnen negativ bemerkbar machte.  Dem war es dann auch geschuldet, daß die Kasachin technische Probleme hatte und so den Versuch nicht gültig in die Wertung bringen konnte. Nun war Gunda Fiona von Bachhaus an der Reihe. Sie wollte ihren Wettkampf mit 155 kg beginnen. Nachdem der Scheibenstecker schon bei dem leichteren Gewicht der Kasachin seine Probleme hatte, wurde es bei Gunda nicht besser. Erst im zweiten Anlauf schaffte er es, das Gewicht aus dem Ständer zu heben, doch das war alles andere als gut. Gunda drückte die 155 kg zwar nach oben, hatte aber während des Drückens eine Abwärtsbewegung, weswegen sie den Versuch ungültig gewertet bekam. Somit hatte sie noch keinen Versuch in der Wertung. Nun kam die Russin Irina Poletaeva, da die Russin 620 g schwerer war als Gunda, mußte sie 2,5 kg mehr in die Wertung bringen um letztendlich vor Gunda zu liegen. Darum fing sie auch gleich mit 157,5 kg an, welche sie gültig nach oben drückte und sich damit an die Spitze setzte. Nun ging es in den 2. Durchgang. Den Anfang macht wieder die Kasachin Valida Iskandarova. Nach ihrem misslungenen Anfangsversuch verlangte sie nun nach 140 kg, doch auch hier hatte sie technische Probleme und brachte auch diesen Versuch nicht gültig in die Wertung. Jetzt war Gunda wieder an der Reihe. Sie verlangte erneut nach 155 kg und wollte sich mit diesem Versuch im Wettkampf zurückmelden. Und dies gelang ihr Eindrucksvoll und sie brachte den Versuch gültig in die Wertung und lag somit vorerst 2,5 kg hinter Irina Poletaeva auf dem 2. Platz. Poletaeva wollte ihren Vorsprung nun weiter ausbauen und verlangte für ihren Zweitversuch nach 162,5 kg, womit sie ihren Vorsprung auf 7,5 kg ausgebaut hätte. Doch dieses Gewicht war deutlich zu schwer und sie scheiterte klar an diesem Versuch. Somit lag vor dem letzten Durchgang Poletava auf Platz 1 mit 157,5 kg, Gunda Fiona von Bachhaus auf Platz 2 mit 155 kg und Jadwiga Radwanska (Polen) auf Platz 3 mit 115 kg ! Die Kasachin Valida Iskandarova wollte im dritten Durchgang endlich einen gültigen Versuch in die Wertung bringen und sich die Bronzemedaille damit sichern. So verlangte sie nun erneut nach 140 kg und diesmal passte alles und sie drückte diesen Versuch gültig nach oben und konnte sich somit die Bronzemedaille sichern. Im Kampf um die Goldmedaille kam es nun zum nervenaufreibenden Pokerspiel. Gunda hatte ursprünglich nach ihrem Zweitversuch für den Drittversuch nach 162,5 kg verlangt, wollte sie für den Fall das Poletaeva dieses Gewicht in die Wertung bringt aufgrund des leichteren Körpergewichtes an ihr vorbeiziehen. Ihr Betreuerteam sah allerdings die Chance, das Poletaeva die 162,5 kg im Drittversuch drücken würde als gering an. Da Poletaeva bisher nur 157,5 kg in der Wertung hatte, würden Gunda ebenfalls 157,5 kg genügen um an der Russin aufgrund des leichteren Körpergewichtes vorbeizuziehen, vorausgesetzt die Russin würde die 162,5 kg im Drittversuch nicht drücken ! So entschied man sich eher konservativ für 157,5 kg im Drittversuch und pokerte damit, das die Russin die 162,5 kg nicht drücken würde… Gunda ging in ihrem Drittversuch nun also an 157,5 kg und wie schon zuvor die 155 kg drückte sie diesen Versuch sicher und sehr leicht nach oben und bekam diesen Versuch vom Kampfgericht gültig gewertet ! Damit lag sie nun in Front und setzte die Russin Poletaeva unter Druck, denn diese mußte nun die 162,5 kg drücken, um die Goldmedaille zu gewinnen. Die Russin war sichtlich motiviert und drückte den Versuch auch gut an, aber auf halbem Weg verließ sie die Kraft und sie scheiterte knapp an diesem Versuch ! Damit ist die Pokertaktik von Gunda Fiona von Bachhaus und ihrem Betreuerteam komplett aufgegangen und Gunda gewann nur 10 Wochen nach ihrem großen Triumph auf der „Arnold Classic“ ihren bereits 8. WM – Titel (6 WM – Titel im Bankdrücken und 2. WM – Titel im Kraftdreikampf). Zusammen mit dem Weltrekord von 165,5 kg hat sie in diesem Jahr alles gewonnen, was man im Bankdrücken innerhalb eines Jahres gewinnen kann ! „Arnold Classic“ – Titel, Weltmeistertitel und Weltrekord – einfach nur beeindruckend – eine Klasse für sich !

Hier nochmal die komplette Reihenfolge im Bankdrücken der Frauen -63 kg:

1. Gunda Fiona von Bachhaus (Deutschland) 157,5 kg
2. Irina Poletaeva (Russland) 157,5 kg
3. Valida Iskandarova (Kasachstan) 140 kg
4. Jadwiga Radwanska (Polen) 117,5 kg
5. Josephine Werngren (Schweden) 117,5 kg
6. Tarja Uppala (Finland) 115 kg
7. Zsanett Palagyi (Ungarn)  97,5 kg
8. Petra Steinerova (Tschechei)  95 kg

Für Markus Schick ging es in der Klasse -83 kg in einem extrem engen Feld ersteinmal darum, den Kampf um eine Medaille aufzunehmen. Der Japaner Yuki Fukushima war klarer Favorit in dieser Klasse und konnte sich eigentlich nur selbst schlagen. Zu groß war der Vorsprung seiner Bestleistung zu denen der anderen Athleten. Mit Sergey Kniazev (Russland), Askar Shokanov (Kasachstan) und Daniel Miller (Polen) waren allerdings gleich 3 Athleten, die innerhalb von 5 kg lagen und somit den Kampf um die Silbermedaille aufnehmen wollten, würde der Japaner keinen Fehler machen. Den Anfang machte Daniel Miller (Polen), er eröffnete seinen Wettkampf mit 250 kg doch aufgrund eines technischen Fehlers misslang ihm dieser Versuch und er scheiterte daran. Als nächstes war der Kasache Askar Shokanov an der Reihe, er begann seinen Wettkampf mit 255 kg, diese gelangen ihm und er setzte sich vorerst an die Spitze. Nun ging der Russe Sergey Kniazev an die Hantel, er verlangte nach 260 kg, drückte diese gültig nach oben und setzte sich somit an die Spitze. Zur Überraschung vieler kam nun bereits der Japaner Yuki Fukushima, er wollte seinen Wettkampf mit 267,5 kg beginnen. Alle erwarteten nun einen Bilderbuchversuch, doch Fehlanzeige. Der Japaner hatte wie schon die Frauen zuvor mit dem Scheibenstecker zu kämpfen und scheiterte deutlich an diesem Versuch, die erste Überraschung in dieser Klasse. Markus Schick verlangte für seinen Erstversuch ebenfalls nach 267,5 kg, er hatte keinerlei Probleme mit dem Gewicht und setze sich somit an die Spitze dieser Gewichtsklasse. Nun ging es zum zweiten Durchgang. Den Anfang machte erneut der Pole Miller, er verlangte wieder nach 250 kg und diesmal hatte er keine Probleme und er konnte diesen Versuch in die Wertung bringen. Damit setzte er sich an die 4. Position. Der Kasache Shokanov wollte für seinen Zweitversuch 262,5 kg, auch dieses Gewicht gelang ihm und er schob sich an dem Russen Kniazev vorbei auf Rang 2. Nun war wieder der Japaner Fukushima an der Reihe, er verlangte erneut nach 267,5 kg wie im Erstversuch, diesmal stimmte alles und er drückte den Versuch gültig nach oben und setzte sich aufgrund des leichteren Körpergewichtes damit vor Markus Schick auf den ersten Platz. Als nächstes kam nun der Russe Sergey Kniazev, er verlangte nach 270 kg, mit welchen er sich an die Spitze setzen wollte. Der Versuch gelang und Kniazev übernahm die Führung. Den letzten Versuch im 2. Durchgang hatte erneut Markus Schick, er verlangte nun nach 272,5 kg. Wie schon der Erstversuch gelang auch dieser Versuch sehr sicher und die Freude war groß… aber nicht lange, denn der Versuch wurde mit 2:1 Kampfrichterstimmen ungültig gewertet. Völlig unverständlich für Markus und auch das schwedische und US-Amerikanische Team, welche diesen Versuch ebenfalls als gültig sahen. Nun wurde es hektisch, hätte der deutsche Bankdrückreferent, der für das Nationalteam verantwortlich ist, bei der Jury gegen diesen Versuch Protest einlegen müssen. Doch dieser war weit und breit nicht zu sehen. So legte der Coach der US-Amerikaner für Markus Versuch Protest bei der Jury ein und das, obwohl 2 US-Amerikaner in dieser Klasse ebenfalls am Start waren, welche er damit quasi benachteiligt hätte. Doch dem Protest wurde leider nicht stattgegeben, da die Jury nur Proteste von der jeweiligen Nation akzeptiert und nicht von einer anderen Nation, somit wurde aufgrund des Fehlens des deutschen Bankdrückreferenten dem Protest nicht stattgegeben, was sehr ärgerlich war. Trotzdem eine äußerst faire Aktion des US-Amerikanischen Coaches ! Somit stand es vor dem letzten Durchgang wie folgt. 1. Sergey Kniazev mit 270 kg. 2. Yuki Fukushima mit 267,5 kg, 3. Markus Schick mit 267,5 kg, 4. Askar Shokanov mit 262,5 kg und 5. Daniel Miller mit 250 kg. Im letzten Durchgang ging es nun drunter und drüber. Insgesamt 6 Athleten griffen nun noch nach der Goldmedaille, denn auch der US-Amerikaner Volodymyr Narolskiy, der bisher auf Rang 6 lag, wollte noch die Goldmedaille angreifen. Den Anfang machte Daniel Miller, er verlangte nach 270 kg, mit welchen er sich vor Kniazev gesetzt hätte, doch er scheiterte an diesem Versuch und so blieben letztlich 250 kg für ihn in der Wertung. Als nächstes griff nun der Kasache Askar Shokanov an, er verlangte nach 272,5 kg, scheiterte allerdings knapp an diesem Versuch. Ebenfalls 272,5 kg verlangte der US-Amerikaner Volodymyr Narolskiy für deinen Drittversuch, doch auch für ihn war dieses Gewicht zu schwer und es blieben 250 kg für ihn in der Wertung und Platz 6. Somit waren nun nur noch 3 Athleten im Kampf um die Goldmedaille, der Russe Kniazev, der Japaner Fukushima und Markus Schick. Kniazev machte den Anfang, 282,5 kg waren auf der Hantel und Kniazev höchst motiviert, doch er scheiterte denkbar knapp an diesem Versuch. Damit waren nur noch 2 Versuch offen um den Weltmeistertitel in dieser Klasse zu vergeben. Den Anfang machte der Japaner Yuki Fukushima, er verlangte ebenfalls nach 282,5 kg und nun zeigte er, daß er die Favoritenrolle zu Recht inne hatte, denn er drückte den Versuch spielerisch nach oben und setzte sich somit an die Spitze. Für Markus war es von vornherein klar, das wenn er eine Chance hat Gold anzugreifen, das er diese Chance nützen wollte, auch wenn er dafür eine andere Medaille aufs Spiel setzten würde. Da Markus 1,36 kg schwerer war als der Japaner, bedeutete dies, das er mehr drücken mußte und so verlangte er nach 285 kg, was auch gleichzeitig neuer Weltrekord gewesen wäre. Diesmal hatte die Jury sich von ihren Stühlen erhoben und wollte den Versuch zusammen mit dem Kampfgericht aus nächster Nähe anschauen um eventuelle Proteste schon im Vorfeld zu verhindern. Markus ging an die Hantel, wartete die Kommandos des Hauptkampfrichters ab und drückte den Versuch sehr gut an, doch kurz vor Beendigung des Versuches verließ ihn die Kraft und er scheiterte hauchdünn an diesem Versuch ! Somit gewann der Japaner Yuki Fukushima verdient mit 282,5 kg den Weltmeistertitel, die Silbermedaille ging an den Russen Sergey Kniazev mit 270 kg und für Markus reichte es letztlich für die Bronzemedaille mit 267,5 kg. Ärgerlich war lediglich, das aufgrund des Fehlens des deutschen Bankdrückreferenten der Protest bei Markus‘ Zweitversuch nicht angenommen wurde und ihm dadurch die Silbermedaille verloren ging. Doch dies war Markus in diesem Moment egal, da er Gold angreifen wollte und dies auch getan hat. Bei seiner 17. WM-Teilnahme konnte sich Markus somit seine 16. WM-Medaille sichern (12 x Gold, 3 x Silber und 1 x Bronze), soviel wie kein anderer Athlet bei dieser Weltmeisterschaft.

Hier nochmal die komplette Reihenfolge im Bankdrücken der Männer -83 kg:

1. Yuki Fukushima (Japan) 282,5 kg
2. Sergey Kniazev (Russland) 270 kg
3. Markus Schick (Deutschland) 267,5 kg
4. Askar Shokanov (Kasachstan) 262,5 kg
5. Daniel Miller (Polen) 250 kg
6. Volodymyr Narolskiy (USA) 250 kg
7. Cyril Pinguet (Frankreich) 230 kg
8. Jens Pedersen (Dänemark) 230 kg
9. Mario Belan (Slowakei) 215 kg
10. Vladimir Nebola (Tschechei) 190 kg
11. Aaron Lohan (Großbritannien) 180 kg
12. Andreas Zeilinger (Österreich) 160 kg
13. Mike Ciupinski   ausgeschieden

BMS-Athletin Gunda Fiona von Bachhaus im Interview – Part II.

Im zweiten Teil des Interviews erzählt Gunda über ihr Training. Bei Maximalkraftübungenfür den Kraftaufbau setzt Sie auf 6-8 Wiederholungen mit schweren Gewichten.

Zur Verbesserung der Koordination und Stabilität und zur Stärkung des Gleichgewichts vertraut Gunda auf Übungen mit dem Petzzi-Ball und Terra-Band.

Ihre Ernährung im Kraftdreikampf ist auch eher Low-Carb. Mit PRO-H Lipo und L-Carnitin sorgt Sie für das richtige Gewicht. Vor einem Wettkampf wird natürlich auch im Kraftdreikampf ein Carboloading gemacht.

Ihre Bestleistungen sind: Bankdrücken (165 KG), Kniebeuge (215 KG) und Kreuzheben (215 KG).

Quelle: http://youtu.be/w1BU78NOCrA

BMS-Athletin Gunda Fiona von Bachhaus im Interview – Part I

BMS-Athletin Gunda Fiona von Bachhaus im Interview – Part I. Im ersten Teil des Interview erzählt Gunda wie Sie zu dem Kraftsport gekommen ist.

Die sportliche Laufbahn der mehrfachen Weltmeisterin und frisch gebackenen Physiotherapeuten im Bankdrücken ist sehr beeindruckend. Ihre Bestleistungen sind: Bankdrücken (165 KG), Kniebeuge (215 KG) und Kreuzheben (215 KG).

Quelle:http://www.youtube.com/watch?v=atYXfR2fgXo

BMS-Athleten Gunda Fiona von Bachhaus und Markus Schick gewinnen mit FCL Rhein-Main Rüsselsheim die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Bankdrücken

Markus Schick und Gunda Fiona von Bachhaus

Am Samstag fand in Rüsselsheim die „Deutsche Mannschaftsmeisterschaften im Bankdrücken“ statt. Der Ausrichter in diesem Jahr war allerdings der AC Siegfried Darmstadt, welche im Vorjahr den 2. Platz belegten. Da die Darmstädter allerdings keine eigenen Räumlichkeiten haben, wurde die Meisterschaft beim befreundeten Fitness-Club Rhein-Main Rüsselsheim e.V. durchgeführt. Im letzten Jahr konnte der Fitness-Club Rhein-Main Rüsselsheim e.V. nach 1988 und 2009 zum dritten Mal den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters mit einem neuen Mannschaftsrekord gewinnen und in diesem Jahr sollte der Hattrick folgen. Die Mannschaftsaufstellung in diesem Jahr war leicht verändert zum Vorjahr, neben den BMS-Athleten Gunda Fiona von Bachhaus und Markus Schick starteten Christian Reinle, Marcus Hoen und als Gaststarter der Landshuter Klaus Semskij, welcher im Oktober bei den Europameisterschaften der Senioren den EM-Titel mit Weltrekord in der Klasse -105 kg gewann.

Wenn man sich im Vorfeld die Mannschaftsaufstellungen der 4 gemeldeten Mannschaften anschaute, wurde sehr schnell deutlich, dass die Rüsselsheimer sich in diesem Jahr nur selbst schlagen konnten. Der AC Siegfried Darmstadt war nach eigener Aussage von Beginn an angetreten um den zweiten Platz zu sichern. Dieses Unterfangen wurde allerdings zunächst etwas gefährdet, als der frisch gekürte Deutsche Meister Christian Klein kurz vor Waagebeginn erkältungsbedingt absagen musste. Da ein Ersatzstarter so kurzfristig nicht zu organisieren war, trat das Team nun mit vier Mann an, durfte sich also keinen Schnitzer erlauben, da die vier besten Athleten jedes Teams in die Wertung kommen, der 5 Athlet würde nur im Falle eines Ausfalls eines Athleten in die Wertung kommen. Die weiteren Mannschaften waren der AC Marburg und der ASV Neu-Ulm.

Den Anfang für den Fitness-Club Rhein-Main Rüsselsheim e.V. machte in der 1. von 2. Gruppen Gunda Fiona von Bachhaus (62,2 kg Körpergewicht). Für sie war es der 1. Wettkampf in diesem Jahr da sie aufgrund von Verletzungen und Ihres bestandenen Examens zur Physiotherapeutin die sportlichen Ambitionen in diesem Jahr hinten anstellte. Sie begann den Wettkampf mit neuem Deutschen Rekord von 150 kg, in der neu geschaffenen Gewichtsklasse -63 kg, da der Rekordstandard hier bei 125 kg lag und in diesem Jahr von noch keiner Athletin überboten wurde. Im Zweitversuch sollte dieser Rekord mit 160 kg erneut verbessert werden und auch dies gelang ihr spielerisch. Internationale Rekorde wie Welt- und Europarekorde können seit diesem Jahr nur noch auf internationalen Meisterschaften offiziell verbessert werden. So waren die von Gunda für ihren Drittversuch geforderten 170 kg ein inoffizieller Weltrekord, der aktuelle Weltrekord steht seit knapp 4 Wochen bei 165 kg, gehalten von der Ukrainerin Larysa Soloviova. Gunda gelang an diesem Tag aber einfach alles und so brachte sie auch diesen Versuch gültig in die Wertung. Somit standen am Ende für sie mit 170 kg ein neuer Deutscher Rekord, sowie ein inoffizieller Welt- und Europarekord. Was für eine Rückkehr auf die Wettkampfbühne ! Mit 184,35 Wilkspunkten setzte sie an diesem Tag auch die Bestmarke aller Athleten. Der zweite Rüsselsheimer Athlet war Marcus Hoen, auch er konnte gesundheitsbedingt in diesem Jahr noch an keinem Wettkampf teilnehmen. Bei einem Körpergewicht von 120,7 kg brachte er mit 240 kg und 250 kg zwei Versuche in die Wertung, seine 260 kg, welche er im Drittversuch auflegen ließ, waren an diesem Tag zu schwer. Mit seiner Leistung steuerte er 143,55 Wilkspunkte ins Mannschaftsergebnis bei. Die beiden Darmstädter Athleten der 1. Gruppe waren Markus Hinz und der Junior Marvin Rippe. Markus Hinz hatte einen soliden Wettkampf und brachte 240 kg in die Wertung, was 146,54 Wilkspunkte bedeutete. Marvin Rippe, der diesjährige Deutsche Vizemeister der Junioren im Kraftdreikampf, brachte souverän 180 kg in die Wertung, was für ihn 108,07 Wilkspunkte bedeutete. Somit stand es nach der 1. Gruppe wie folgt: 1. AC Marburg (365,45 Wikspunkte mit 3 Hebern) 2. Fitness-Club Rhein-Main Rüsselsheim e.V. (327,90 Wilkspunkte mit 2 Athleten), 3. ASV Neu-Ulm (281,61 Wilkspunkte mit 3 Athleten) 4. AC Siegfried Darmstadt (254,61 Wilkspunkte mit 2 Athleten). Aufgrund das Sowohl Marburg und Neu-Ulm bereits 3 Athleten in der 1. Runde am Start hatten, war das Zwischenergebnis leicht verzerrt.

In der 2. Gruppe schickte der Fitness-Club Rhein-Main Rüsselsheim e.V. nun Christian Reinle (92,3 kg Körpergewicht), Klaus Semskij (106,2 kg Körpergewicht) und Markus Schick (82,8 kg Körpergewicht) ins Rennen. Christian brachte nach einem missglückten Anfangsversuch von 195 kg diese in seinem Zweitversuch gültig in die Wertung, an seinem Drittversuch von 200 kg scheiterte er knapp, so dass er mit den gedrückten 195 kg insgesamt 122,95 Wilkspunkte zum Mannschaftsergebnis beisteuerte. Von Darmstadt waren nun die beiden Schwergewichte im Rennen. Oliver Beck und Achim Kircher, beide nicht in Top-Form, waren gezwungen die fehlenden Punkte einzufahren. Beck brachte routiniert 240 kg nach Hause, was 144,94 Wilkspunkte bedeutete. Kircher beließ es bei einem Versuch über 245 kg, als für Darmstadt klar war, das der Gegner um Silber, der AC Marburg, nicht mehr gefährlich werden konnte. Am Ende standen für die Darmstädter 541,75 Wilkspunkte und die angepeilte Vizemeisterschaft zu buche. Der Sieg sollte an diesem Tag den Rüsselsheimern allerdings nicht mehr zu nehmen sein. Denn nun starteten die letzten 2 Athleten des Fitness-Club Rhein-Main Rüsselsheim e.V. in den Wettkampf mit Markus Schick (82,8 kg Körpergewicht) und Klaus Semskij (106,2 kg Körpergewicht). Markus Schick begann seinen Wettkampf mit 250 kg, welche er locker nach oben drückte. Auch Klaus Semskij konnte mit seinen gedrückten 270 kg überzeugen. Bereits mit diesen Anfangsversuchen war klar, dass Rüsselsheim der Titel nicht mehr zu nehmen war. Nun galt es, den bestehenden Deutschen Mannschaftsrekord, welcher ebenfalls von Rüsselsheim mit 656,59 Wilkspunkten gehalten wird zu verbessern. Den nächsten Schritt dazu machte Markus Schick, welcher für seinen Zweitversuch 260 kg verlangte und auch diese gültig in die Wertung brachte. Klaus Semskij verlangte seinerseits nach 285,5 kg, was einen neuen Deutschen Rekord in der Klasse -120 kg bedeutete. Diesen brachte er ebenfalls sicher in die Wertung und somit war der Deutsche Mannschaftsrekord bereits auf 671,64 Wilkspunkte angestiegen. Da Rüsselsheim sowohl der Titel als auch der Rekord nicht mehr zu nehmen war, wollten Markus Schick und Klaus Semskij noch einen oben drauf setzen. Markus verlangte für seinen letzten Versuch nach 283,5 kg, was einen inoffiziellen Weltrekord bedeutet hätte. Er drückte diesen Versuch auch sicher nach oben, aber das Kampfgericht war leider anderer Meinung und gab diesen Versuch ungültig. Eine sehr umstrittene Entscheidung. Somit brachte Markus mit seinen gedrückten 260 kg insgesamt 173,81 Wilkspunkte ins Mannschaftsergebnis. Klaus Semskij verlangte für seinen Drittversuch nun nach 293 kg, was einen inoffiziellen Europarekord der Senioren bedeutete. Ihm gelang dieser Versuch und somit konnte er seinen Wettkampf mit einem neuen Deutschen Rekord und einem inoffiziellen Europarekord krönen, dies bedeutete auch 174,39 Wilkspunkte, welche dem Mannschaftsergebnis beigesteuert wurden und damit steht der neue Deutsche Mannschaftsrekord nun bei 676,10 Wilkspunkten, eine Verbesserung von 19,51 Wilkspunkten. Der Fitness-Club Rhein-Main Rüsselsheim e.V. gewann somit bereits zum vierten Mal den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters im Bankdrücken und ist jetzt zusammen mit dem STC Bavaria Landshut der Rekordsieger. Da Rüsselsheim den Titel zum dritten Mal in Folge gewinnen konnte, ging der Wanderpokal nun endgültig in den Besitz der Rüsselsheimer über. Den 2. Platz belegte der AC Siegfried Darmstadt mit 541,75 Wilkspunkten, den 3. Platz belegte der AC Marburg mit 489,71 Wilkspunkten vor dem ASV Neu-Ulm mit 404,51 Wilkspunkten.

Bankdrücken: Interview mit Champion Markus Schick

Markus Schick mehrfacher Weltmeister im BankdrückenNach einem spektakulären Erfolg im Frühjahr auf der Arnold Classic, wurde es international ruhiger um Dich. Welche Verletzung hast Du dir zugezogen ?

Schon seit längerem habe ich mit Schulter- und Nackenproblemen zu kämpfen, das sogenannte „Impingement-Syndrom“ bereitet mir große Probleme, hinzu kam nach der „Arnold Classics“ noch ein heftiger Hexenschuss, welcher mich fast 6 Wochen, begleitet hat. Da Gesundheit nunmal ein hohes Gut ist, welches ich selbstverständlich vor den Sport stelle, war für mich klar, daß ich es ersteinmal ruhiger angehen lasse und die Verletzungen auskurieren zu lassen.

Wie hast Du daraufhin Dein Training umgestellt ?

Mein Training hat sich in den letzten Monaten mit deutlich mehr Nebenübungen speziell für den Rücken und Bizeps-Trizeps beschäftigt, sodass ich meine muskulären Dysbalancen wieder in den Griff bekomme. Hier habe ich in den letzten Jahren eindeutig einiges vernachlässigt und den Fokus zu sehr auf das Bankdrücken und die dazu spezifischen Zusatzübungen gelegt. Das habe ich nun abgestellt und dadurch eine deutliche Verbesserung erzielt.

Welche Vorgehensweise würdest Du anderen verletzten Athleten allgemein empfehlen, um so schnell wie möglich wieder voll ins Training einsteigen zu können ?

Es ist unerlässlich sich professionelle Hilfe zu holen und dadurch auch schnellstmöglich wieder fit zu werden. Einfach nur „auskurieren“ kann zu chronischen Schäden führen und zudem ein weiteres Verletzungsrisiko deutlich erhöhen. Ich habe das Glück mit Gunda Fiona von Bachhaus eine ausgezeichnete Masseurin und jetzt auch Physiotherapeutin zu haben, bei welcher ich regelmäßig in Behandlung bin, zudem hatte ich während der akuten Phase meines Hexenschusses und den Schulterproblemen mit dem Gesundheitszentrum R2comSport unter Björn Reindl wohl die professionellste Unterstützung und Behandlung welche man sich wünschen kann. Zudem sollte man auch sein Training diesbezüglich anpassen und auf keinen Fall in den Schmerzbereich trainieren. Zusammengefasst bedeutet dies, bestmögliche Physiotherapie und Massagen und angepasstes Training helfen einem so schnell wie möglich wieder fit zu werden.

Fiel es Dir schwer, die EM und WM dieses Jahr auszulassen? – Was tust Du, um trotz der langen Wettkampfpause den Siegeswillen nicht zu verlieren ?

Nun, sicherlich ist es nicht einfach als aktiver Sportler mitanzusehen, wenn man bei den sportlichen Höhepunkten des Jahres die passive Rolle zugeteilt bekommt und nicht selbst eingreifen kann. Andererseits ist es aber, wie schon Anfangs erwähnt, das Wichtigste gesund und schmerzfrei zu sein. Wenn man sich dessen bewusst ist, dann ist es nur bedingt schwer, eine WM und EM auszulassen. Außerdem hatte ich ja mit meinem 7. Arnold Classics – Erfolg in diesem Jahr bereits meinen sportlichen Höhepunkt, welcher für mich eine höhere Wertigkeit als eine WM hat. Den Siegeswillen verliert man meines Erachtens nicht durch eine längere Wettkampfpause, sondern das Gegenteil ist der Fall. Gerade wenn man länger ausfällt, ist die Motivation doch am höchsten, wieder zu alter Form zurückzukehren, dafür muß man meines Erachtens nichts besonderes machen.

Welchen Stellenwert hatte die Bank-DM im Rahmen deines „Comebacks“? – Lief alles wie geplant oder schränkt Dich deine Verletzung weiterhin etwas ein ?

Die DM ist immer ein schöner Wettkampf, um Freunde wiederzusehen und zudem auch der höchste nationale Wettkampf. In diesem Jahr war es für mich wichtig vor der DMM noch Versuche unter Wettkampfbedingungen zu machen, da diese in bereits 2 Wochen stattfindet. Wirklich zufrieden war ich mit dem Verlauf des Wettkampfes nicht, schon beim Aufwärmen habe ich gemerkt, daß dieser Tag nicht so laufen wird, wie ich es mir vorgestellt hatte. Darum habe ich meinen Anfangsversuch auch erst einmal reduziert. Meine Rückenbeschwerden sind auskuriert und bereiten keine Probleme mehr, meine Schulter- und Nackenbeschwerden sind noch immer leicht zu spüren, so daß ich hier noch nicht auf 100 % der Leistungsfähigkeit bin, aber dies ist kein Grund gewesen, weswegen es für mich nicht wie gewünscht lief, da ich damit ja auch im Training umgehen muß. Die Tagesform ist auch immer ein bedeutender Faktor und die war eben nicht so, wie sie im Optimalfall hätte sein sollen, wobei ich mit dem Ergebnis und den gedrückten 260 kg schon zufrieden bin; ich konnte aber die Versuche nicht so drücken, wie ich sie gerne gedrückt hätte. Ist wohl eher ein subjektives Empfinden ;o). Aber letztendlich bin ich zufrieden, daß ich wieder einen größeren Wettkampf mitgemacht habe.

Mit welchen Erwartungen gehst Du die Bank-DMM an ?

Die DMM-Bank hat sowohl für unseren Verein als auch für mich einen hohen Stellenwert, zumal wir ja auch vor heimischer Kulisse heben. Zudem geht es hier nicht um den einzelnen Athleten, sondern wir kämpfen als Mannschaft füreinander. Das stärkt zum Einen das Zusammengehörigkeitsgefühl und ist zudem auch noch spannender, da mehrere Athleten für den Erfolg verantwortlich sind. Ich hoffe, daß ich bei diesem Wettkampf einen für mich besseren Wettkampf als bei der DM erwische und zudem wir, der FCL Rhein-Main Rüsselsheim e.V., den Titel zum 3. mal in Folge gewinnen können.

Welche Mannschaften gehören bei der Bank-DMM zu den Favoriten ?

Wenn alles normal läuft, wird es wohl auf einen Zweikampf zwischen dem AC Siegfried Darmstadt und uns, den FCL Rhein-Main Rüsselsheim e.V., herauslaufen. Aber die letzten Jahre haben gezeigt, daß es auch immer wieder zu Überraschungen und einem Favoritenstraucheln kommen kann, wenn Athleten mit ungültigen Versuchen ausscheiden und somit das Klassement durcheinandergewürfelt wird.

Wie haben Dich die Änderungen der Gewichtsklassen allgemein hinsichtlich Training und Ernährung beeinflusst?

Der Unterschied zwischen der alten Klasse -82,5 kg und nun der neuen Klasse -83 kg ist ja minimal, so daß ich diesbezüglich keinen Unterschied weder in Sachen Training noch Ernährung hatte.

Welche Ziele hast Du für das nächste Wettkampfjahr ?

Nachdem ich ja in diesem Jahr weder die WM noch die EM mitmachen konnte, ist dies mein primäres Ziel für das nächste Jahr. Ob ich ebenfalls auf der „Arnold Classics“ starten werde, steht noch nicht fest, da der Veranstalter, welcher den Bankdrückwettkampf auf der „Arnold Classics“ veranstaltet, bisher noch keinen Athleten eingeladen hat, welcher nicht für den amerikanischen Verband startet. Demnach steht das noch nicht fest.

BMS-Athleten Gunda Fiona von Bachhaus und Ralf Szesny beim Beintraining

Die BMS-Athleten Berend Breitenstein und Gunda Fiona von Bachhaus zeigen in dem BMS-Video verschiedene Übngen zum Beintraining wie Kniebeugen (Powerlifting Style), modifizierte Reißkniebeuge, Frontkniebeugen, Beinbeugen Reverse, Ausfallschritt (Fortlaufend) Strecksprünge, Ausfallschritt über Kreuz, Wadenheben im Stehen.

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=lDRaArVAb2I

Gunda Fiona von Bachhaus im BMS-Team

Seit kurzem begrüßen wir Gunda Fiona von Bachhaus die mehrfache Weltmeisterin im Kraftdreikampf und Bankdrücken im BMS-Team.

Gunda Fiona von Bachhaus im BMS-Team
Spitzname:    Gunda, Finchen
Geburtsdatum:    18.05.1981
Geburtsort:    Charlottesville, Virginia (USA)
Wohnort:    Oberursel
Beruf:    Personal Trainer, Schülerin der Physiotherapie
Aktiv:    seit ca. 1998 im Kraftdreikampf
Größe:    160 cm
Off-Season-Gewicht:    62 kg – 66 kg
Wettkampfgewicht:    60 – 63 kg

Bestleistungen/ Bankdrücken:

  • Kniebeuge:    215 kg
  • Bankdrücken:    165 kg
  • Kreuzheben:    212,5 kg

Gunda Fiona von Bachhaus

Größte sportliche Erfolge:

  • 2-fache Weltmeisterin im Kraftdreikampf
  • 5-fache Weltmeisterin im Bankdrücken (3 Einzeltitel und 2 Titel innerhalb des KDK)
  • 2-fache Europameisterin im Kraftdreikampf
  • 1-fache Europameisterin im Bankdrücken
  • „Arnold Classic“ Siegerin im Bankdrücken 2010
  • 9-fache Deutsche Meisterin im Kraftdreikampf
  • 7-fache Deutsche Meisterin im Bankdrücken
  • 3-fache Deutsche Mannschaftsmeisterin im Bankdrücken
  • 2-fache Deutsche Mannschaftsmeisterin im Kraftdreikampf
  • 1-fache Deutsche Meisterin im Kreuzheben
  • 3-fache „Bembel Man Cup“ Siegerin im Kraftdreikampf
  • „Europäische Kraftdreikämpferin des Jahres 2008“

Sportlerin des Jahres der Stadt Rüsselsheim 2007 + 2009.

Mehr Informationen gibt es auch bei Facebook http://www.facebook.com/gundafiona