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Neuer Film: Louis Cyr, der stärkste Mann der Welt

Die Geschichte des legendären Kraftathleten aus Kanada ist vom Regisseur Daniel Roby verfilmt worden. Das Drehbuch schrieb Sylvain Guy. Glaubwürdig gespielt wird Luis Cyr von Antoine Bertrand. Die Karriere von Louis Cyr (1863 -1912) erstreckte sich vom späten 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert.
Er zeigte außergewöhnliche Leistungen: Unter anderem zog Cyr 500 lbs (227 kg) mit drei Fingern. Er brachte es fertig, einen Tisch mit ca. 2000 kg mit dem Rücken anzuheben. IFBB Präsident Ben Weider hielt Luis Cyr für den stärksten Mann, der je gelebt hat.

(Quelle des Videos: youtube/Les Films Seville)

Der Film über Luis Cyr ist zur Zeit nur in französischer Sprache mit englischem Untertitel u.a. bei Amazon oder im iTunes-Store erhältlich.

Bankdrück-Legende Ted Arcidi spielt mit Robert De Niro

1985 brach Ted Arcidi als erster Athlet die Schallmauer von 320kg im Bankdrücken. Anschließend wechselte er erfolgreich in den Wrestling- Ring.

Ted Arcidi drückt 320kg ( Foto Mike Lambert)

Ted Arcidi drückt 320kg in Hawaii ( Foto Mike Lambert)

Seit einigen Jahren sieht man Arcidi immer wieder in verschiedenen Rollen als Schauspieler, unter anderem 2010 in „The Fighter“ an der Seite von Mark Wahlberg und Christian Bale.
Im November läuft in den deutsche Kinos der neue Film von Superstar Robert De Niro an. In weiteren Hauptrollen: Michelle Pfeiffer und Tommy Lee Jones.
In „The Family“ spielt de Niro einen Ex-Mafia Boss dessen Familie unter einem Zeugenschutzprogramm in Frankreich lebt.
Ted Arcidi ist in „The Family“ in der Rolle des Tommy in vielen Actionszenen zu sehen.

Offizieller Trailer „The Family“


Quellen: The Family Movie und youtube

Bodybuilding Doku-Drama: „Generation Iron“ ab September in den US-Kinos

Nach Angaben von American Media Inc. ist „Generation Iron“ fertig gestellt und in den Vereinigten Staaten ab September 2013 zu sehen. Die Produzenten und der Regisseur Vlad Yudin erhoffen sich von der modernen Version des Klassikers „Pumping Iron“ eine ähnliche Publikumsresonanz und einen Schub für das Bodybuilding. Das Doku-Drama verfolgt die Top-Athleten Phil Heath, Kai Greene, Branch Warren und Dennis Wolf von Brooklyn, New York bis zum Gold´s Gym in Venice Beach bei ihren Vorbereitungen auf den Mr. Olympia. Der Film geht dabei in die Tiefe, zeigt also nicht nur das Training der Hauptakteure, sondern auch deren immense Entbehrungen und die individuellen Charaktere während der harten Wochen vor dem „Super Bowl“ des Bodybuildings.

Trailer „Generation Iron“


Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=Qd-4qBhUSR4

Webseite: Generation Iron

Allgemein: Arnold macht Bollywood eine Liebeserklärung

Arnold Schwarzenegger
Arnold Schwarzenegger

Vielleicht ist Arni demnächst singend in bunten Gewändern auf der indischen Leinwand zu sehen. Der 64-Jährige machte während seiner Indienreise keinen Hehl daraus, dass er der Filmindustrie der asiatischen Halbinsel zugetan ist.

Arnold besucht Indien derzeit zum ersten Mal. Der ehemalige Gouverneur von Kalifornien war als Ehrengast und Laudator zu einem Umweltkongress eingeladen. Wie die steirische Eiche den heimischen Medien berichtete, hat er sich nicht nur in das indische Essen verliebt, sondern auch in die indischen Filmproduktionen.

Mit 700 Filmen pro Jahr sei Bollywood weitaus produktiver als sein amerikanisches Gegenstück, ließ Arnold verlauten und fügte hinzu, dass er sich vorstellen könne, in Bollywood zu drehen, sofern das Drehbuch stimmig sei.

Arnold wird nach seinem Indienbesuch zurück nach Mexiko fliegen, wo er aktuell für einen Weltuntergangsfilm vor der Kamera steht.

Allgemein: Schwarzenegger dreht „The last Stand“ ab

Arnold Schwarzenegger
Arnold Schwarzenegger

Acht Jahre ist es her, dass man die Steirische Eiche auf der Kinoleinwand in einer Hauptrolle gesehen hat. Mit „The Last Stand“ dreht Arnold Schwarzenegger in Mexiko gerade die letzten Szenen für sein Filmcomeback.

Vor Beginn der Produktion sagte Arnold noch, dass er auf Grund seines Alters nicht mehr den Super-Action-Hero mimen könne und es ruhiger angehen lassen werde. Und so wird seine Figur eines abgehalfterten Sheriffs auch als Mann mit Emotionen und Zwiespalt beschrieben. Wie der vorab veröffentlichte Plot jedoch zeigt, will der Gouvernator kein zweiter Clint Eastwood werden, der in seinen letzten Filmen eher durch exzessives Stirnrunzeln und karge Worte auffiel.

In „The Last Stand“ tritt Arni allein gegen die Privatarmee eines mexikanischen Drogenbosses an. Das klingt nach garantierter Action in der Schwarzenegger’schen Manier. Ferner wurden für die Dreharbeiten die Stunt-Doubles des Terminators angeheuert. Insofern dürfen wir getrost davon ausgehen, dass diese auch jede Menge Arbeit zu tun hatten.

Der Kronenzeitung verriet der Ex-Politiker, dass er sich über mehrere Wochen auf seinen Part mit einen Dialog-Trainer vorbereitet hat, um die Rolle bis ins letzte Detail fehlerlos zu beherrschen. „Der Dialog muss vor der ersten Klappe perfekt sitzen“, sagt Arnold über seine Arbeitsphilosophie und verrät, dass er Freunde zu sich ins Haus einlud und mit ihnen Szenen für den Film nachstellte, um seine Textsicherheit zu testen. Natürlich gehörte auch regelmäßiges Eisenstemmen dazu. Der Wahl-Amerikaner trainiert jeden Tag mindestens eine Stunde mit Hanteln und hat dies auch während der Dreharbeiten so gehandhabt. Dennoch scheint das Alter auch bei einen siebenfachen Mr. Olympia nicht spurlos vorbei zu gehen. So musste zum Beispiel Arnolds Stunt-Double auch dann einspringen, wenn es darum ging, eine „Leiche“ zu tragen.

Arni gab zu, dass sich sein Lebensweg in letzter Zeit sehr gewandelt habe. Im Frühjahr musste er die Geschehnisse in seinem Privatleben durchstehen. Eine Zeit, die er gegenüber der Kronen-Reporter mit den Worten „das war schon eine ganz schöne Packung“ beschrieb. Ferner sagte er, dass er sich früher immer nur auf eine Sache konzentriert habe – Bodybuilding, Film und Politik – und diese dann zu 100 Prozent durchgezogen habe. Heute tanzt er auf mehreren Bühnen gleichzeitig und schreibt während der Dreharbeiten an seiner ersten Biographie und geht als Advokant für die Umwelt auf Reisen.

Im April 2012 beginnen für den 1.88 m – Hühnen die Dreharbeiten für „Black Sunday“. Hierfür wird er wieder nach Mexiko reisen und dann vor der laufenden Kamera als Unsterblicher die Welt vor dem Untergang bewahren.

Allgemein: Spartacus-Star Andy Whitfield ist verstorben

Die US-Serie “Spartacus” machte Andy Whitfield über Nacht zum Star. In seiner Rolle als Gladiator vereinte der Star einen überdurchschnittlich austrainierten Körper mit stoischer Gelassenheit und eisernem Willen. Kein Wunder also, dass die Serie gerade auch bei Muskel- und Fitnessfans auf Begeisterung stieß.

Doch der Ruhm sollte für Andy nur von kurzer Dauer sein. Im März 2010 erkannten Ärzte Krebs in Andys lymphatischem System. Während er wie der Gladiatorencharakter, den er im Fernsehen verkörperte, tapfer gegen den nahenden Tod ankämpfte, drehte er dennoch die erste Staffel der Erfolgsserie ab. Auch für die zweite Staffel wollte er vor der Kamera stehen, musste jedoch auf Grund der schwindenden Kräfte schließlich Lyam McIntyre (bekannt aus “Nachbarn”) ersetzt werden.

Mit 39 Jahren verstarb Andy in der letzten Woche im Kreise seiner Familie.

Hollywood entdeckt den Kraftdreikampf.

Im Rahmen eines Filmfestspieles läuft in New York in diesen Tagen ein Film an, der die Kraftsportszene berühren dürfte. Die Jungschauspielerin Corina Calderon mimt in ihrem Kinodebüt ein junges Mädchen, das die nationale Meisterschaft im Kraftdreikampf gewinnen möchte um so der texanischen Kleinstadt-Tristesse entfliehen zu können.

Der Film thematisiert dabei vor allem den Konflikt zwischen der Liebe zur Familie und der Sehnsucht nach einer Chance. Obwohl inbesondere das Leben der lateinamerikanischen Bevölkerung der USA portraitiert wird, kommen die Kraftdreikampfszenen nicht zu kurz. Sie bilden das tragende Element des Films und sind äußerst realistisch eingefangen worden.

Die Regisseurin Amy Wendel drängte die Hauptdarstellerin an echten Kraftdreikampf-Meisterschaften teilzunehmen, damit sie ihre Rolle so realitätsnah wie möglich spielen konnte. Und das offenbar mit Erfolg, denn die ersten Kritikerstimmen sind außerordentlich positiv. Der Film wird vermutlich nicht in die deutschen Kinos kommen, dürfte jedoch als Export-DVD für deutsche Kraftsportfans in wenigen Wochen zugänglich sein.

Der Link zum Trailer:
http://trailers.apple.com/trailers/independent/allshecan/