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Deutsche Strict Curl Meisterschaft 2014

Deutsche Strict Curl Meisterschaft 2014
von Thorsten Moser

Am 22.02.2014 fand zum 8. Mal die Deutsche Strict Curl Meisterschaft in Berlin statt.

Der Berliner Kraftsportverein SNW Berlin 1887 konnte 74 Teilnehmer zum Wettkampf begrüßen. Pünktlich um 10 Uhr fand die Waage statt. Der Wettkampf startete um 12 Uhr mit der Altersklasse 4, in der Lutz Sobiechowski mit 55 Kilogramm Relativbester wurde. In der Altersklasse 3 wurde Lothar Koehl mit 52.5 Kilogramm Relativbester. In der AK 2 waren ebenfalls wieder Wolfgang Marian Köhler, Jürgen Schröder und Uwe Abend von Clever-Fit Halle Saale am Start. Köhler konnte sich, wie schon in den Jahren zuvor, den Klassensieg sichern; Uwe Abend setzte sich in der Klasse – 120 Kilogramm gegen Jürgen Schröder durch. Ein sehr spannender Wettkampf.

Uwe Abend
Uwe Abend (Foto: T.Moser)

In der Altersklasse 1 bis 93 Kilogramm sicherte sich Thorsten Moser aus Ennigerloh, der für den KSV Witten an den Start ging, den Titel des Deutschen Meisters.

Autor Thorsten Moser in Action
Autor Thorsten Moser in Action (Foto: T.Moser)

Ein „Kopf an Kopf Rennen“ bekamen die Zuschauer dann in der Aktivenklasse -74 Kilogramm geboten.
Es kristallisierte sich ein Zweikampf zwischen dem Potsdamer Alexander Fortak und den für Clever-Fit Halle Saale startenden Sebastian Scholz heraus. Beide Athleten scheiterten an den 60 Kilogramm doch Scholz bewältigte das Gewicht dann doch noch im dritten und letzten Versuch, so dass er als Sieger hervor ging. Fortak auf Rang zwei, gefolgt von Weber, Lietz, Götz und Jänicke auf den Folgeplätzen.
Erstmalig bei einem Wettkampf am Start war Kevin Becker. Becker belegte auf Anhieb einen sehr guten 2. Platz bei den Aktiven – 83 Kilogramm. Becker curlte 56.5 Kilogramm. Von ihm kann in der Zukunft noch einiges erwartet werden.

Deutscher Vizemeister: Kevin Becker
Deutscher Vizemeister: Kevin Becker (Foto: T.Moser)

Sehr stark besetzt war auch die Aktivenklasse -105 Kilogramm. Fünf Teilnehmer gingen in dieser Klasse an den Start. Daniel Verkade von Clever-Fit Halle Saale setzte sich hier mit 77.5 Kilogramm im dritten Versuch an die Spitze.Ihm folgten mit jeweils 70 Kilogramm Felix Müller, ebenfalls Clever-Fit Halle Saale, und Stephan Zschoche von Mega Fit Dresden. Zschoche setzte sich aber mit seiner Leistung – aufgrund seines geringeren Körpergewichts – gegen Müller durch. Dem Trio folgten die für den AC Meißen startenden Athleten Rene Antrack auf Rang vier und Sebastian Steyer auf Rang fünf.
Einen immens spannenden Wettkampf sahen die Zuschauer dann in der Klasse -120 Kilogramm. Sechs Athleten meldeten um den Titel unter sich auszumachen.
Die „Top 3“ dieser Klasse eröffnete Ihre Versuche mit 70 Kilogramm und mehr. Busch ließ gar 75 Kilogramm auflegen und bewältigte dieses Gewicht auch problemlos. Tino Wüstenberg bekam seinen ersten Versuch nicht gültig – Erinnerungen an seinen letzten Wettkampf wurden da wohl in ihm wach. Bei der Deutschen Meisterschaft 2010 bekam er keinen Versuch in die Wertung. Er bestätigte die 70 Kilogramm dann aber sauber im zweiten Versuch und ließ im dritten Versuch auf 74 Kilogramm steigern. Auch dieses Gewicht bewältigte er: 2. Platz für ihn! Sein direkter Konkurrent in dieser Klasse war Sebastian Fuchs vom Clever-Fit Halle Saale. Fuchs bekam 72.5 Kilogramm auf seinen Wertungszettel. Platz 3 für ihn. Busch ließ für seinen zweiten Versuch 80 Kilogramm auflegen und für seinen dritten Versuch 82.5 Kilogramm. Da er beide Gewichte bewältigte, ließ er Wüstenberg und Fuchs mit großem Abstand hinter sich und konnte sich den Deutschen Meister Titel völlig verdient sichern.

David Busch – maximal Stärkster Athlet  (Foto: T.Moser)
David Busch – maximal Stärkster Athlet (Foto: T.Moser)

Auf den Plätzen 4-6 folgten Kai Gajewski, Sven Nehte und Daniel Schmidt.

Bei den Aktiven +120 Kilogramm startete Gustav Koltzenburg und ließ sich den Titel abermals nicht nehmen. An diesem Tag reichten ihm 76 Kilogramm für den Klassensieg. Der „Eiserne Justav“ befindet sich zurzeit in der Vorbereitung zur StrictCurl Weltmeisterschaft, die voraussichtlich in den USA abgehalten wird.

Gustav Koltzenburg – „eiserner Justav“ aus Berlin
Gustav Koltzenburg – „eiserner Justav“ aus Berlin (Foto: T.Moser)

Einmal mehr war Clever-Fit Halle Saale das erfolgreichste Team in der Gesamtwertung.Abermals eine superstarke Leistung!
Es ist zu hoffen, dass auch in Zukunft ein solch großer Zuspruch dem StrictCurl entgegengebracht wird.
Einen großen Dank an den Veranstalter SNW Berlin, Dank an die Kampfrichter Pers, Piepenburg, Nieberlein und Nemack sowie an den Sprecher Kolditz und Herrn Schimmelpfennig.

Kraftdreikampf: 1. Deutsche Meisterschaft der German Powerlifting Union im Mai

Banner German Powerlifting Union
Banner German Powerlifting Union

Die erste Deutsche Meisterschaft des noch jungen Powerlifting-Verbandes German Powerlifting Union (GPU) findet vom 03. bis 05. Mai im sauerländischen Plettenberg statt. Ausrichter ist Calin Eschenasy.
Folgende Kategorien werden in verschiedenen Altersklassen angeboten: Powerlifting, Bankdrücken und Kreuzheben in Raw, Single und Multi Ply

Wettkampfstätte: Power Gym Plettenberg, Uhlandstraße 4, 58840 Plettenberg
Meldeschluss ist der 04.April 2014

Eingeladene Nationen: Holland, England, Irland

Weitere Informationen ( vollständige Ausschreibung und Meldeformular) sind auf der Webseite der GPU zu finden.

Ausblick: Internationale Deutsche Meisterschaft des DBFV in Bochum

Am kommenden Samstag, 16.11.2013, findet die internationale Deutsche
Meisterschaft des DBFV zum dritten Mal im RuhrCongress in Bochum statt.

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An dieser Meisterschaft nehmen Athletinnen und Athleten teil, die sich
über ihre Landesverbände qualifiziert haben, unabhängig von ihrer
Nationalität. Daneben sind auch Athletinnen und Athleten nach
Empfehlung aus anderen Ländern startberechtigt. Für die deutschen
Athletinnen und Athleten ist das Erreichen des Finales der Weg, um an
IFBB Europameisterschafts- bzw. Weltmeisterschaftsqualifikationen teilnehmen
zu können. Ein Höhepunkt der Int. DM 2013 ist die Einführung der Männer
Physique Klasse.

Die BMS-Sportler Stephanie und Ralf Szesny stehen in Bochum ebenfalls
auf der Bühne.

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Ralf geht nach seinem dritten Platz bei der Arnold
Classic Europe und dem Masters DM-Titel bei den Männern an den Start. Stephie Szesny tritt in der großen Fitness Figur-Klasse an. Zusammen treten sie auch bei den Paaren an.

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BMS Sporternährung ist bei dieser hochklassigen Meisterschaft Partner
des DBFV

Details DBFV Internationale Deutsche Meisterschaft 2013

16. November 2013

RuhrCongress Bochum
Stadionring 20, 44791 Bochum

Samstag, 16. November 2013
Beginn:
Vorentscheidung: 10:00 Uhr, Einlass 9:30 Uhr
Finale: 16:00 Uhr, Einlass ab 15:50 Uhr

Klasseneinteilung:
Bikini-Fitness – bis 165 cm, über 165 cm
Frauen-Fitness-Figur – bis165 cm, über 165 cm
Frauen Bodybuilding Klasse
Frauen-Physique Klasse
Männer-Physique Klasse bis 178 cm
Männer-Physique über 178 cm
Paare
Classic-Bodybuilding
Junioren – bis 75 kg, über 75 kg
Männer – bis 70 kg, bis 80 kg, bis 90 kg, bis 100 kg, über 100 kg.

Weitere Informtionen zur Veranstaltung

DM 2013 der GNBF : Leon Schmahl Gesamtsieger, BMS-Athlet Jonas Notter auf Rang 2

Die GNBF e. V. veranstaltete nach ihren beiden ersten Wettkämpfen in den Jahren 2004 und 2005 in diesem Jahr zum dritten Male die Deutsche Meisterschaft im Natural Bodybuilding im Koberbachcentrum in Werdau im Bundesland Sachsen.
Traten bei der Premiere 2004 insgesamt 26 Athleten an, konnte in 2013 mit 164 Wettkämpfern ein absoluter Teilnehmerrekord verzeichnet werden, alleine im Bantamgewicht waren 25 Athleten am Start.
Erstmalig in der Geschichte der GNBF e. V. haben zwei gemeldete Athleten den Lügendetektor-Test nicht bestanden und wurden somit von ihrer Teilnahme am Wettkampf ausgeschlossen. Die Ergebnisse der weiteren Dopingtest-Verfahren der GNBF e. V. (Urin-Tests, Haaranalyse und Blutuntersuchung) stehen noch nicht fest.
Dazu GNBF-Präsident Berend Breitenstein: „Alle Athleten zeigten großen Einsatz und Kampfeswillen. Der seit jeher bestehende gute Geist der Kameradschaft unter den GNBF e. V. – Athleten erfüllte auch in diesem Jahr den Backstage-Bereich und erfasste auch die bereits während der Vorentscheidung gut 500 Zuschauer im Publikum.“ Nach Abschluss der Vorrunde ging es im Anschluss pünktlich um 16:00 Uhr mit dem Finale weiter. Zu Beginn der Veranstaltung trat der amtierende Profi-Weltmeister von 2012 Chris Nsubuga aus Großbritannien als Gaststar auf.

Gesamtsieger der GNBF DM 2013:  Leon Schmahl mit Verbandspräsident Berend Breitenstein (Foto mit freundlicher Genehmigung von Berend Breitenstein)
Gesamtsieger der GNBF DM 2013: Leon Schmahl mit Verbandspräsident Berend Breitenstein (Foto mit freundlicher Genehmigung von Berend Breitenstein)

Nach dieser großartigen Darbietung ging es weiter mit der Wertung der insgesamt 13 einzelnen Klassen . Beim Finale war der Zuschauerraum randvoll mit Natural Bodybuilding-Fans gefüllt, die ihre Favoriten auf der Bühne lautstark und enthusiastisch unterstützen. Das Publikum erlebte die durch die Athleten erzeugte unglaubliche Energie auf der Bühne hautnah mit und war begeistert. Es wurde ein langer, stimmungsvoller Abend an dessen Ende Leon Schmahl als einstimmiger Männer-Gesamtsieger dieser Jubiläumsmeisterschaft feststand.

BMS-Athlet Jonas Notter zeigte im Mittelgewicht eine fantastische Form. Er lieferte dem späteren Klassensieger Martin Ladewig aus Schwerin einen harten Kampf um den Titel und unterlag am Ende nur knapp. Für Jonas geht es nun weiter zur Europameisterschaft der INBA. Die kontinentalen Wettkämpfe finden am kommenden Wochenende in Karlsbad/CZ weiter.

Deutscher Vizemeister 2013  der GNBF: BMS-Athlet Jonas Notter aus Böblingen ( Foto mit freundlicher Genehmigung von Berend Breitenstein)
Deutscher Vizemeister 2013 der GNBF: BMS-Athlet Jonas Notter aus Böblingen ( Foto mit freundlicher Genehmigung von Berend Breitenstein)

Berend Breitenstein zog nach der Meisterschaft folgendes Fazit: „Am Sonnabend, den 19.10.2013 ging die 10. GNBF e. V. Deutsche Natural Bodybuilding-Meisterschaft erfolgreich über die Bühne. Die extreme Steigerung bezüglich der Athleten-Zahl bei der GNBF e. V. Deutschen Meisterschaft im Vergleich zu den Vorjahren erfordert für 2014 entsprechende Maßnahmen im Zusammenhang mit der Umsetzung der 11. GNBF e. V. DM.
Mein besonderer Dank gilt dem gesamten GNBF e. V.- Team, ohne welches die Durchführung einer Meisterschaft solchen Ausmaßes gar nicht möglich gewesen wäre. Allen voran Dr. Andreas Müller, der als Organisator vor Ort und als Wettkämpfer (Gesamtsieger Masters) nahezu unmenschliches leistete und dessen Einsatz für den Natural Bodybuilding-Sport allergrößten Respekt erfordert. Weiterhin möchte ich den GNBF e. V. – Partnern Body Attack, Shape You, BMS, Peak und G-Force für ihre Unterstützung danken, sowie Thomas Keller von musclevideo.de, der als offizieller Medienpartner der GNBF e. V. immer das aktuelle Wettkampfgeschehen online präsentierte.
Die Auswertung der im Zusammenhang mit der 10. GNBF e. V. Deutschen Natural Bodybuilding Meisterschaft gemachten Erfahrungen hat begonnen. Das entsprechende Ergebnis dieser Überlegungen wird zur Jahreswende 2013/2014 auf www.gnbf.de sowie auf diversen Online-Plattformen (www.natural-bodybuilding.de, Facebook u.a.) erscheinen.
Ein ausführlicher Wettkampfbericht zur 10. GNBF e. V. Deutschen Meisterschaft 2013 folgt in der 16. Ausgabe (April bis Juni 2014) des Magazins NBB & F. Aktuelle News und Bilder rund um die 10. GNBF e. V. DM sind beispielsweise auf www.natural-bodybuilding.de, Facebook, You Tube und GNBF e. V. TV ersichtlich.“

10. GNBF e. V. DEUTSCHE MEISTERSCHAFT 2013
19. Oktober 2013, Werdau/Langenhessen

Vorläufige Ergebnisliste bis zum Erhalt der Anti-Dopingtests.

Teenage (bis zum vollendeten 17. Lebensjahr)
1. Sebastian Ehmann – Oldenburg
2. Jan Bannwitz – Balzheim
3. Patrick Tusk – Oldenburg
4. Christoph Mittereder – Lengries
5. Daniel Anton – Elbangen
6. Max Tröger – Forchheim
7. Christian Kovacevic – Stuttgart
7. Nils Klein – Zweibrücken
8. Jim Dornack – Stralsund
9. Erik Diefenthäler – Berlin
· Tie-Break zwischen Christian Kovacevic und Nils Klein

Junioren (bis zum vollendeten 21. Lebensjahr)
1. Marcel Krause – Cottbus
2. Nils Sitteck – Frankfurt
3. Andre Patris Peter – Rheine
4. Thomas Reichhart – Flörsheim
5. Philipp Stiegler – Aurach
6. Patrick Hauhut – Holßel
7. Barak Raad Karim – Nürnberg
8. Eddin Gasmi – Stuttgart
9. Kevin Frank – Dillingen
10. Benedikt Wershofen – Mönchengladbach
11. Toni Schwerdtfeger – Feldberg
12. Andre Foerster – Neuss
13. Philipp Krause – Dresden
13. Max Schneider – Hamburg
13. Borys Wojciechowski – Lüdenscheid
13. Jan Schäpers – Nieder-Olm
13. Marc Schäpers – Nieder-Olm

Masters 1 (über 40 Jahre)
1. Roland Simon – Feucht
2. Jens Berthold – Neukirchen
3. Andreas Kling – Gingen
4. Mario Meins – Mölln
5. Raimund Megyeri – Nürnberg
6. Derek Wahlen – Wenzendorf
7. Jürgen Hohmann – Herborn
8. Frank Illinger – Berlin
9. Martin W. Ohlerich – Siegen
10. Mathias Franke – Kornwestheim
11. Carsten Rehm – Flörsheim
11. Alexander Kessler – Rheine
11. Mathias Gratkowski- Frankfurt
11. Olaf Langendorf – Tecklenburg
· Tie-Break zwischen Carsten Rehm und Alexander Kessler
· Tie-Break zwischen Mathias Gratkowski und Olaf Langendorf

Masters 2 (über 50 Jahre)
1. Dr. Andreas Müller – Werdau
2. Klaus Wolski – Lindau
3. Peter Klement – Sindelfinden
4. Andreas Deindl – Bad Reichenhall
5. Klaus Timreck– Hagen

Masters – Gesamtsieg:
Dr. Andreas Müller (5:0 Jurystimmen)

Frauen Bodybuilding
1. Nicole Nürnberger – Neustadt
2. Morfo Sismani – Hattersheim
3. Verena von Glahn – Tostedt

Frauen-Figur
1. Nancy Graf – Lübbenau
2. Sina Kastrau – Rheinbach
3. Svenja Baierl – Dresden
4. Jennifer Reschke – Hannover
5. Cornelia Ritzke – Berlin
6. Marina Unfried – Passau
7. Birthe Mack – Osnabrück
8. Nina Fiedler – Frankfurt
8. Nicole Kling – Gingen
9. Cindy Herrmann – Halberstadt
10. Sabine Karrasch – Hennef
11. Harieth Mielke – Hennef
12. Marina Frehse – Hamburg
13. Susanne Blumentritt – Hamburg
· Tie-Break zwischen Nina Fiedler und Nicole Kling

Paarposing
1. Sabine Streubel & Mario Hillbrunner – Bendestorf / Sevetal

Internationale Klasse
1. Zoltan Szasz – Ungarn
2. Mischa Janiec – Schweiz
3. Rasmus Hansen – Dänemark
4. Domenico Territo – Italien
5. Vadim Zlotnik – Russland
6. Halit Karagöz – Österreich
7. Charbel Abou Khattar – Libanon
8. Michael Ozga – Polen
9. Adriano Di Nunzio – Italien
10. Georgy Zharovskiy – Russland
11. Philip Kostenzer – Österreich

Bantamgewicht (bis 70,0 kg Körpergewicht)
1. Arndt Neide – Wittmund
2. Sven Westermann – Hamburg
3. Niklas Nerger – Hannover
4. Lukas Krautmacher – Köln
5. Alexander Thomas – Neubiberg
6. Juri Fege – Uelzen
7. Michael Rehle – Immenstadt
8. Andreas Brunner – Passau
8. Alexander Wolfgang – Hartenstein
9. Salih Kaplan – Reitlingen
10. Philip Jendreik – Werne
11. Timo Ressel – Laatzen
12. Lars Stichnoth – Halberstadt
13. Assad Raad Karim – Nürnberg
13. Dennis Lork – Witten
13. Janis Rothenhäusler – Berlin
13. Raphael Trachte – Münster
13. Tim Schubert – Hildesheim
13. Robert Pöhlchen – Hannover
13. Tim Breuer – St. Augustin
13. Kevin Schmitt – Heidelberg
13. Johannes Huber – Kaiserslautern
13. Richard Erilla – Marburg
13. Vadim Zlotnik – Raunheim
13. Christian Hüber – Börtlingen
· Tie-Break zwischen Andreas Brunner und Alexander Wolfgang

Leichtgewicht (70,1 kg bis 75,0 kg)
1. Nicolas Rojas – Heidelberg
2. Martin Binder – Hiendorf
3. Julien Hoffmann – Berlin
4. Marco Hill – Pölich
5. Daniel Pätzold – Haldensleben
6. Sven Hertler – Ostfildern
7. Salvatore Lentini – Schwenningen
8. Denis Kostanjevec – Nürnberg
9. Christian Gerlach – Hamburg
10. Lars Simon – Waldbröl
11. Christopher Ingram – Bad Pyrmont
12. Marc Grundemann – Bad Pyrmont
13. Jacob Glaas – Wolfsburg
13. Arnold Kessler – Paderborn

Mittelgewicht (75,1 kg bis 80,0 kg)
1. Martin Ladewig – Schwerin
2. Jonas Notter – Böblingen
3. Sebastian Scheerz – Lübbenau
4. Marcel Roßberg – Leipzig
5. Matthias Bilic – Herxheim
6. Dirk Meister – Dortmund
7. Uwe van Zadel – Leer
8. Dirk Wunderlich – Berlin
9. Stephan Mattern – Oberhausen
10. Yannick Wenz – Bruchsal
11. Tim Gatzen – Köln
12. Maximilian Ecke – München
13. Alexander Eisse – Berlin
13. Norman Geissler – Dresden
13. Alexander Tanz – Berlin
13. Andreas Radtke – Herfurth
13. Peter Hildebrandt
13. Hans-Jörg Pfefferkorn
13. Robert Schulz – Göttingen
13. Christian Matalla – Wustrow
13. Sven Schäfer – Frankfurt
* Bernd Rausch – disqualifiziert

Leicht-Schwergewicht (80,1 kg bis 85,0 kg)
1. Patrick Teutsch – Rostock
2. Jeff Sibagatov – Saarbrücken
3. Daniel Gildner – Datteln
4. Hendrik Richter – Grevenbroich
5. Andrej Benner – Friesythe
6. Dustin Port – Wadrill
7. Florian Hünecke – Braunschweig
8. Peter Dahlmanns – Gangelt
9. Marjan Vihtelic – Münster
10. Manuel Chmelik – Gensingen

Schwergewicht (ab 85,1 kg Körpergewicht)
1. Leon Schmahl – Köln
2. Chris Noack – Halberstadt
3. Matthias Bekavac – Köln
4. Christian Kellenberger – Sindelfingen
5. Raik Olbricht – Neubrandenburg
6. Theo Prunner – Nürnberg
7. Matthias Lindstädt – Bergheim
8. Sven Biener – Berlin
9. Thomas Rapp – Glauchau
10. Luca Borello – Frankfurt
11. Stefan Schaffarczyk – Bremen
12. Tobias Kaiser – Relingen
13. Daniel Schmidt – Köln
* Sven Neubert – disqualifiziert

Männer-Gesamtsieg:
1. Leon Schmahl – einstimmige Juryentscheidung
2. Arndt Neide
3. Patrick Teutsch
4. Nicolas Rojas
5. Martin Ladewig
6. Marcel Krause
7. Sebastian Ehmann

Gaststar:
Chris Nsubuga (Pro World Champion 2012)

Lügendetektor-Test: 2 positive Dopingfälle

DM Bankdrücken der Senioren 2013 am 20.und 21.09.2013 in Essen

Der KSV Essen 88 richtet heute und morgen (20. und 21.September 2013) die BVDK-Deutschen Meisterschaften der Senioren im Bankdrücken aus. Die Wettkämpfe beginnen heute um 17.00 Uhr. Am Samstag , 21.09.13, geht es um 11.00 los. Sehr starke Leistungen der Altersklasse-Heber und -Heberinnen sind zu erwarten. Die Adresse der Wettkampfstätte lautet:  Sporthalle Bochold, Friedrich-Lange-Straße 15, 45356 Essen.
Die Zuschauer haben freien Eintritt !

Meldeliste, Ausschreibung und Zeitplan

Deutsche Meisterschaft der Senioren im Bankdrücken 2013 in Essen
Deutsche Meisterschaft der Senioren im Bankdrücken 2013 in Essen

 

BVDK Deutsche Meisterschaften im Powerlifting 2013

Am letzten Wochenende fanden beim SV Motor Barth die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen im Powerlifting statt.
Das Team um Sven Lange hatte für ausgezeichnete Rahmenbedingungen gesorgt, doch leider traten nur wenige Athletinnen und Athleten die Reise nach Mecklenburg-Vorpommern an. Einige Gewichtklassen blieben unbesetzt.

Bei den Frauen zeigte Susanne Steidle aus Würzburg die beste Leistung. Als einzige Heberin blieb sie über der 400-Punkte Marke und erreichte mit 442,5kg in der Klasse bis 84kg die höchste Tageslast. Ihre Ausbeute waren 167,5kg in der Kniebeuge, gefolgt von glatten 100kg auf der Bank sowie 177,5kg im Kreuzheben.
Laura Gramann (VT Union Groß-Ilsede) kam in der Gesamtwertung auf Rang 2. Sie erzielte 350kg (127,5 kg KB-77,5 kg BD – 145kg KH) in der Kategorie bis 63kg. Eine ansprechende Leistung brachte auch Veronika Mull vom KSC Puch mit 175kg in der Kniebeuge und  407,5kg im Dreikampf.

Veronika Mull beugt 175kg
Veronika Mull beugt 175kg

Erwartungsgemäß Gesamtsieger der Männerkonkurrenz wurde World Games Teilnehmer Jan Bast vom ausrichtenden Verein SV Motor Barth. Seine 330,5kg in der Kniebeuge bedeuteten neuen deutschen Rekord bis 93kg. Beindruckende 265 kg im Bankdrücken und 285kg ergaben das Klassen- und Relativsiegerergebnis von 880,5kg bzw.553, 4 Punkten.
Die Leistungstests der beiden Nationalheber, Andre Hentschel und Jewgenij Kondraschow, verliefen vielversprechend. Hentschel (VT Union Groß Ilsede) belegte hinter Bast Rang 2. Er kam auf hochklassige 850kg (92,9/300-360.290). Jewgenij Kondraschow (KSC Puch) absolvierte nur 4 Schonversuche. Insgesamt erreichte der ehemalige Junioren-Weltmeister 900kg (139,2/ 335-245-320).

Deutscher Meister im Powerlifting 2013 +120kg: Jewgenij Kondraschow
Deutscher Meister im Powerlifting 2013 +120kg: Jewgenij Kondraschow

Über 500 Relativpunkte gab es für Alexander Hoffmann (VT Union Groß Ilsede) und Martin Lange (SV Motor Barth). Martin Lange kam mit 6 gültigen Versuchen auf gute 835kg (325-210-300) und holte den Titel in der Klasse bis 105kg.

Hoffmann, Deutscher Meister bis 120kg, hob 870kg (360-210-300), scheiterte aber im Kreuzheben zweimal an 330kg und verfehlte so die begehrte 900kg-Grenze.

Alexander Hoffmann versucht 330kg im Kreuzheben
Alexander Hoffmann versucht 330kg im Kreuzheben

Die kompletten Ergebnisse

Strongman: Der stärkste Mann Deutschlands 2013 heißt Daniel Wildt

Bei den 13. Deutschen der starken Männer in Waging am See setzte sich Daniel Wildt nach 6 Disziplinen und tropischer Hitze gegen elf Konkurrenten durch. Der Wettkampf startete mit dem Caravan-Ziehen. Das 4 Tonnen schwere Fahrzeug musst über 20 m bergauf gezogen werden. Bester war hier der spätere Vizemeister Robert Heinrich. Die meisten Einzelsiege verbuchte Patrick Baboumian. Er lag im Koffer + Reifen-Medley (Koffer 140 kg 20 m, Reifen 335 kg 4 x flippen), dem Überkopfmedley (70 kg Kurzhantel, 100 kg Fass, 120 kg Baum, 130 kg Baum so oft als möglich in 75 sec) und im Autokreuzheben (ca. 310 kg) auf Wiederholungen an der Spitze, musste aber letztlich in der Endabrechnung mit Rang 3 zufrieden sein. Der Wettkampf  war bis zur letzen Disziplin äußerst spannend. Im abschließenden Loading ( 2 x 100 kg Fass, 1 x 110 kg Sack 4 m tragen und auf 115 cm aufladen, 160 kg Kugel aufladen) war Daniel Wildt der mit Abstand schnellste Athlet und sicherte sich damit auch den Gesamttitel 2013.

Ergebnisliste der 13. Deutschen Meisterschaft (GFSA.) am 28.07.2013 in Waging am See

1.Daniel Wildt

2.Robert Heinrich

3.Patrik Baboumian

4.Michael Blumstein

5.Meik Koskowski

6.Timo Rüdiger

7. Mateusz Skrentny

8. Marcus Franke

9. Julian Groth

10.Mirko Rothe

11.Sven Reichbodt

12.Vitalij Jakubiv

 

Gewichtheben: Matthias Steiner holt mit Chemnitzer AC die Meisterschale

Nur sechs Tage nach seinem gelungenen Comeback auf den Europameisterschaften, stand Matthias Steiner erneut auf dem Siegerpodest. Doch diesmal nicht allein, sondern gemeinsam mit seinem Mannschaftskollegen vom Chemnitzer AC.

In einer geschlossenen Teamleistung errangen die starken Heber des Chemnitzer AC mit beeindruckenden 987,8 Punkten vor heimischen Publikum den Saisonbestwert und damit zum fünften Mal den nationalen Titel.

Dabei ging Matthias nicht auf volles Risiko und brachte „nur“ 408 kg in die Zweikampfwertung (185 kg im Reißen und 223 kg im Stoßen).

Die Heber der SV Germania Obrigheim (948,6) landeten auf den zweiten Rang. Der AV Speyer, Titelverteidiger aus dem Vorjahr, landete mit 756,8 abgeschlagen auf den dritten Platz.

Bankdrücken: Interview mit Champion Markus Schick

Markus Schick mehrfacher Weltmeister im BankdrückenNach einem spektakulären Erfolg im Frühjahr auf der Arnold Classic, wurde es international ruhiger um Dich. Welche Verletzung hast Du dir zugezogen ?

Schon seit längerem habe ich mit Schulter- und Nackenproblemen zu kämpfen, das sogenannte „Impingement-Syndrom“ bereitet mir große Probleme, hinzu kam nach der „Arnold Classics“ noch ein heftiger Hexenschuss, welcher mich fast 6 Wochen, begleitet hat. Da Gesundheit nunmal ein hohes Gut ist, welches ich selbstverständlich vor den Sport stelle, war für mich klar, daß ich es ersteinmal ruhiger angehen lasse und die Verletzungen auskurieren zu lassen.

Wie hast Du daraufhin Dein Training umgestellt ?

Mein Training hat sich in den letzten Monaten mit deutlich mehr Nebenübungen speziell für den Rücken und Bizeps-Trizeps beschäftigt, sodass ich meine muskulären Dysbalancen wieder in den Griff bekomme. Hier habe ich in den letzten Jahren eindeutig einiges vernachlässigt und den Fokus zu sehr auf das Bankdrücken und die dazu spezifischen Zusatzübungen gelegt. Das habe ich nun abgestellt und dadurch eine deutliche Verbesserung erzielt.

Welche Vorgehensweise würdest Du anderen verletzten Athleten allgemein empfehlen, um so schnell wie möglich wieder voll ins Training einsteigen zu können ?

Es ist unerlässlich sich professionelle Hilfe zu holen und dadurch auch schnellstmöglich wieder fit zu werden. Einfach nur „auskurieren“ kann zu chronischen Schäden führen und zudem ein weiteres Verletzungsrisiko deutlich erhöhen. Ich habe das Glück mit Gunda Fiona von Bachhaus eine ausgezeichnete Masseurin und jetzt auch Physiotherapeutin zu haben, bei welcher ich regelmäßig in Behandlung bin, zudem hatte ich während der akuten Phase meines Hexenschusses und den Schulterproblemen mit dem Gesundheitszentrum R2comSport unter Björn Reindl wohl die professionellste Unterstützung und Behandlung welche man sich wünschen kann. Zudem sollte man auch sein Training diesbezüglich anpassen und auf keinen Fall in den Schmerzbereich trainieren. Zusammengefasst bedeutet dies, bestmögliche Physiotherapie und Massagen und angepasstes Training helfen einem so schnell wie möglich wieder fit zu werden.

Fiel es Dir schwer, die EM und WM dieses Jahr auszulassen? – Was tust Du, um trotz der langen Wettkampfpause den Siegeswillen nicht zu verlieren ?

Nun, sicherlich ist es nicht einfach als aktiver Sportler mitanzusehen, wenn man bei den sportlichen Höhepunkten des Jahres die passive Rolle zugeteilt bekommt und nicht selbst eingreifen kann. Andererseits ist es aber, wie schon Anfangs erwähnt, das Wichtigste gesund und schmerzfrei zu sein. Wenn man sich dessen bewusst ist, dann ist es nur bedingt schwer, eine WM und EM auszulassen. Außerdem hatte ich ja mit meinem 7. Arnold Classics – Erfolg in diesem Jahr bereits meinen sportlichen Höhepunkt, welcher für mich eine höhere Wertigkeit als eine WM hat. Den Siegeswillen verliert man meines Erachtens nicht durch eine längere Wettkampfpause, sondern das Gegenteil ist der Fall. Gerade wenn man länger ausfällt, ist die Motivation doch am höchsten, wieder zu alter Form zurückzukehren, dafür muß man meines Erachtens nichts besonderes machen.

Welchen Stellenwert hatte die Bank-DM im Rahmen deines „Comebacks“? – Lief alles wie geplant oder schränkt Dich deine Verletzung weiterhin etwas ein ?

Die DM ist immer ein schöner Wettkampf, um Freunde wiederzusehen und zudem auch der höchste nationale Wettkampf. In diesem Jahr war es für mich wichtig vor der DMM noch Versuche unter Wettkampfbedingungen zu machen, da diese in bereits 2 Wochen stattfindet. Wirklich zufrieden war ich mit dem Verlauf des Wettkampfes nicht, schon beim Aufwärmen habe ich gemerkt, daß dieser Tag nicht so laufen wird, wie ich es mir vorgestellt hatte. Darum habe ich meinen Anfangsversuch auch erst einmal reduziert. Meine Rückenbeschwerden sind auskuriert und bereiten keine Probleme mehr, meine Schulter- und Nackenbeschwerden sind noch immer leicht zu spüren, so daß ich hier noch nicht auf 100 % der Leistungsfähigkeit bin, aber dies ist kein Grund gewesen, weswegen es für mich nicht wie gewünscht lief, da ich damit ja auch im Training umgehen muß. Die Tagesform ist auch immer ein bedeutender Faktor und die war eben nicht so, wie sie im Optimalfall hätte sein sollen, wobei ich mit dem Ergebnis und den gedrückten 260 kg schon zufrieden bin; ich konnte aber die Versuche nicht so drücken, wie ich sie gerne gedrückt hätte. Ist wohl eher ein subjektives Empfinden ;o). Aber letztendlich bin ich zufrieden, daß ich wieder einen größeren Wettkampf mitgemacht habe.

Mit welchen Erwartungen gehst Du die Bank-DMM an ?

Die DMM-Bank hat sowohl für unseren Verein als auch für mich einen hohen Stellenwert, zumal wir ja auch vor heimischer Kulisse heben. Zudem geht es hier nicht um den einzelnen Athleten, sondern wir kämpfen als Mannschaft füreinander. Das stärkt zum Einen das Zusammengehörigkeitsgefühl und ist zudem auch noch spannender, da mehrere Athleten für den Erfolg verantwortlich sind. Ich hoffe, daß ich bei diesem Wettkampf einen für mich besseren Wettkampf als bei der DM erwische und zudem wir, der FCL Rhein-Main Rüsselsheim e.V., den Titel zum 3. mal in Folge gewinnen können.

Welche Mannschaften gehören bei der Bank-DMM zu den Favoriten ?

Wenn alles normal läuft, wird es wohl auf einen Zweikampf zwischen dem AC Siegfried Darmstadt und uns, den FCL Rhein-Main Rüsselsheim e.V., herauslaufen. Aber die letzten Jahre haben gezeigt, daß es auch immer wieder zu Überraschungen und einem Favoritenstraucheln kommen kann, wenn Athleten mit ungültigen Versuchen ausscheiden und somit das Klassement durcheinandergewürfelt wird.

Wie haben Dich die Änderungen der Gewichtsklassen allgemein hinsichtlich Training und Ernährung beeinflusst?

Der Unterschied zwischen der alten Klasse -82,5 kg und nun der neuen Klasse -83 kg ist ja minimal, so daß ich diesbezüglich keinen Unterschied weder in Sachen Training noch Ernährung hatte.

Welche Ziele hast Du für das nächste Wettkampfjahr ?

Nachdem ich ja in diesem Jahr weder die WM noch die EM mitmachen konnte, ist dies mein primäres Ziel für das nächste Jahr. Ob ich ebenfalls auf der „Arnold Classics“ starten werde, steht noch nicht fest, da der Veranstalter, welcher den Bankdrückwettkampf auf der „Arnold Classics“ veranstaltet, bisher noch keinen Athleten eingeladen hat, welcher nicht für den amerikanischen Verband startet. Demnach steht das noch nicht fest.

Gewichtheben: Almir Velagic wird neuer Deutscher Meister im Superschwergewicht

In Abwesenheit von Olympiasieger Matthias Steiner konnte Almir Velagic mit einer Zweikampfleistung von 400 kg (182 kg im Reißen, 218kg im Stoßen) die Deutsche Meisterschaft in der Superschwergewichtskategorie gewinnen.

Matthias Steiner musste wegen einer Knieverletzung die nationalen Titelkämpfe aussetzen und wird auch nicht an der im November stattfindenen Weltmeisterschaft teilnehmen können. Im Januar soll das Training wieder aufgenommen werden. Bundestrainer Frank Mantek zeigte sich am Rande der Deutschen Meisterschaft gegenüber der Presse realitätsbewusst und sagte, dass der Olympische Traum wohl ausgeträumt sei. Mit einer Verteidigung von Steiners Goldmedaille sei nicht zu rechnen.

In der Schwergewichtsklasse erfüllte der Favorit Jürgen Spieß die in ihn gesetzten Erwartungen und wuchtete sich mit einem Zweikampftotal von 373 (173/200) an die Spitze des Feldes. Im Jahr 2009 wurde Spieß in der Klasse -94kg Europameister. Diesem Erfolg will er im nächsten Monat so nah wie möglich kommen.

Die EM-Dritte Julia Rohde gewann die Klasse -58kg mit einem Ausrufezeichen. Mit einer Gesamtleistung von 192 kg gewann die 22-Jährige nicht nur mit 40 kg Vorsprung die nationalen Titelkämpfe, sondern stellte mit 86 kg einen neuen deutschen Rekord im Reißen auf.

Bei der in vier Wochen in Paris ausgetragenen Weltmeisterschaft will die Heberin aus Görlitz wieder in ihrer angestammten Klasse -53kg antreten und nach internationalem Edelmetall greifen.