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Bodybuilding: FLEX-Verlag dreht weiter am Personalkarrussel

Nur wenige Tage nachdem Shawn Perine zum neuen Chefredakteur der Muscle & Fitness ernannt wurde, gibt der Vorstand des AMI-Verlages eine weitere Personale bekannt. Craig Pavia wird künftig über die Anzeigenverkäufe der Titel wie FLEX, Muscle & Fitness, Men’s Fitness und andere Bodybuilding-Titel des Hauses wachen.

In der New Yorker Verlangsbranche wird dieser Zug als eindeutiges Zeichen dafür gewertet, dass David Pecker, der CEO des AMI-Verlages, zunehmend auf den Ausbau des digitalen Marktes setzt. Denn Craig Pavia ist in der Szene kein Unbekannter. Pavia erarbeitete sich bei großen amerikanischen Verlegern wie Ad Pepper Media einen ausgezeichneten Ruf als Anzeigenmanager. In der Position eines Sales-Directors hat er außerdem für frühere Arbeitgeber äußerst erfolgreiche Online-Kampagnen und digitale Werbeplätze produziert, die nun auch der AMI-Verlag erwartet.

Angesichts der Tatsache, dass Shawn Perine ebenfalls einen starken Internet-Background hat, dürfen Muskelfans in Zukunft ein wachsendes Online-Angebot der FLEX und Muscle & Fitness erwarten. Zwar ist aktuell nicht davon auszugehen, dass die AMI ihren Druckbetrieb komplett einstellt und sich auschließlich auf das Online-Geschäft konzentriert. Dennoch sind sich Marktkenner einig, dass sich AMI künftig auf mobile Endgeräte und das Internet als Vertriebsweg konzentrieren wird.

Jay Cutler und Phil Heath im Posedown

Bodybuilding: Verlag der FLEX wird Partner von Bodybuilding.com

Das finanziell angeschlagene Verlagshaus der FLEX, die American Media Inc., ist eine Partnerschaft mit der Online-Plattform Bodybuilding.com eingegangen. Hierbei sollen Nutzer beider Medien auf die Inhalte des jeweiligen Anderen zugreifen können.

Die A.M.I. befindet sich seit Jahren in einer finanziell äußerst angespannten Situation, bei der ein von US-Präsident Obama auf den Weg gebrachtes spezielles Insolvenzverfahren nicht vermieden werden konnte.

Nachdem die A.M.I. der Pleite mit Mühe und Not entkommen konnte, steht sie immer noch auf wackeligen Füßen. Der hausinterne Verlagsservice, der auch von anderen Titeln wie zum Beispiel Playboy genutzt wird, gilt als das eigene finanzielle Rückrad des Verlags und weniger die eigenen Magazine wie die FLEX oder Muscle & Fitness.
Es bleibt abzuwarten, ob das Verlagshaus wieder bessere Zeiten erleben wird. Ein Untergang der A.M.I. hätte jedenfalls auch für den Bodybuilding-Sport ernsthafte Konsequenzen. Die A.M.I. ist schließlich der Träger der Wahl zum Mr. Olympia.

FLEX stand kurz vor dem Verkauf

Wie erst jetzt bekannt wurde, wollten die Besitzer der American Media Inc., ihren Verlag inklusive der traditionsreichen Bodybuildingtitel wie FLEX und Muscle & Fitness an den meistbietenden Interessenten verkaufen.

Dies wirft ein düsteres Licht auf die Zukunft der Muskelhefte, die einst vom Bodybuilding-Übervater Joe Weider ins Leben gerufen worden sind. Das Verlagshaus American Media Inc. geriet bereits im letzten Jahr so sehr in finanzielle Schwierigkeiten, dass es nur durch ein spezielles Insolvenzverfahren überleben konnte, das unter US-Präsident B. Obama verabschiedet wurde.

Wie das “Wallstreet Journal” berichtet, haben die Besitzer der A.M.I. ein Angebot der Apollo Global Management, einer Investmentfirma mit Heuschreckenmentalität, abgelehnt. Der Wert von A.M.I. wird derzeit auf 500-720 Millionen US-Dollar geschätzt.

Die Besitzer der A.M.I. stellen sich nun jedoch offensiv vor Geschäftsführer David Pecker, der den Bodybuilding-Fans durch seine Präsenz bei der Mr. Olympia-Wahl bekannt sein dürfte.

Das Verlagshaus ist nach wie vor nicht aus dem Gröbsten heraus und für Muskelsportler bleibt nur die Hoffnung, dass es die FLEX noch lange geben wird.

FLEX-Magazin zieht nach New York City

Das traditionsreiche Bodybuilding-Heft FLEX verlässt mit Kalifornien das Bodybuilding-Mekka schlechthin und findet eine neue Heimat in der Stadt, die niemals schläft, New York City.

Nach dem der AMI-Verlag ein Insolvenzverfahren durchlaufen musste, gilt es noch immer Geld zu sparen. Verlagsvorstand David Pecker holt daher das FLEX-Büro in die Firmenzentrale nach New York, um die Miete in Kalifornien zu sparen. Damit befinden sich die Redakteure der Muscle & Fitness, Flex sowie Men’s Fitness alle unter einem Dach und sollen nach offizieller Mitteilung des Verlages die Inhalte der verschiedenen Zeitschriften miteinander kombinieren. Diese strategische Anweisung lässt Bodybuilding-Fans kritisch aufhören. Wenn die FLEX den Inhalten der Men’s Fitness nahe kommt, bleibt vom ehemaligen Hardcore-Heft nicht viel übrig.

Es ist jedoch als gutes Zeichen zu werten, dass Allan Donnelly weiterhin Chefredakteur der FLEX bleibt und damit ein radikales Abweichen der bisherigen Ausrichtung evtl. verhindert werden kann. Dennoch ist klar, dass die Straßenschluchten Manhattans nur wenig gemein mit dem Bodybuilding-Flair Kaliforniens haben und sich der geneigte FLEX-Leser auf Änderungen einstellen muss.

Der AMI-Verlag hat zudem angekündigt, mehr auf mobile Endgeräte als Medium setzen zu wollen. Daher ist davon auszugehen, dass in Kürze ein FLEX-App und ähnliche Applikationen downloadbar sein werden.

FLEX-Verlag rettet sich aus der Finanznot

Nach nur knapp zwei Monaten im amerikanischen Insolvenzverfahren darf das Verlagshaus AMI den regulären Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen. Die Muskelblätter FLEX und Muscle & Fitness scheinen damit die Krise zunächst überstanden zu haben.

David Pecker, der Geschäftsführer des AMI-Verlages, musste sein Unternehmen im Spätherbst als bankrott erklären. Unter dem Schutz eines speziellen Gesetzes, das von US-Präsident Obama ins Leben gerufen wurde, um ein Massensterben großer Firmen in Zeiten der amerikanischen Wirtschaftskrise zu verhindern, wurden dem angeschlagenen Verlag $350 Millionen Schulden erlassen. Der zuständige Richter hat dem in New York ansässigen Unternehmen nach einer substanziellen Umstrukturierung wieder die volle Geschäftstauglichkeit bescheinigt und die Freigabe erteilt, im Januar 2011 alle Geschäftsprozesse wieder eigenständig in die Hand zu nehmen.

Mit der Rettung des Verlags scheint auch die Zukunft der Traditionsblätter FLEX und Muscle & Fitness zunächst gesichert. Die Muskelmagazine haben im Vergleich zu den anderen Titeln des Verlags wie Shape, Star oder Men’s Fitness eine relativ geringes Profitpotential und liefen Insider-Gerüchten zufolge Gefahr, aus den Kioskregalen zu verschwinden.

Ob die Bodybuilding-Hefte tatsächlich weiterhin in Printform erscheinen werden, ist jedoch alles andere als klar. Denn Geschäftsleiter Pecker erklärte, dass er sich nun verstärkt auf das Internet als Publikationsplattform konzentrieren werde.

FLEX-Verlag meldet Konkurs an

Mit American Media Inc. (AMI) kündigt eines der größten Verlagshäuser der Fitness-Industrie seine Zahlungsunfähigkeit an. AMI verlegt neben den klassischen Bodybuilding-Magazinen wie FLEX und Muscle & Fitness auch Fitness-Hefte Men’s Fitness, Shape und andere.

AMI hatte 2003 den Weider-Verlag von den Brüdern Joe und Ben Weider für $350 Millionen abgekauft und avancierte von Hollywood-Klatsch-Verlag zu einem international anerkannten Verlagsunternehmen, das sich von Beginn an in der Muskelwelt stark positionierte. Das Unternehmen geriet ins Wanken, als in Folge der US-Wirtschaftskrise die Verkaufszahlen an den Kiosken einbrachen.

Geschäftsführer David Pecker versprach, dass AMI bestehen bleibe und weder Anzeigenkunden noch Leser etwas von dem Konkursverfahren merken werden. Der Verlag durchläuft nun einen 60-tägigen Umstrukturierungsprozess, der von behördlicher Seite überwacht wird.

Pecker sagte, dass sich AMI künftig stärker online positionieren und aggressiv den digitalen Markt bearbeiten werde.