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Bodybuilding: Lionel Beyeke siegt in Santa Monica

Frankreich hat wieder einen Bodybuilding-Champion! Der Franzose Lionel Beyeke setzte sich ungeachtet der Prognosen gegenüber der Konkurrenz durch und gewann mit der FLEX Pro Show nicht nur seinen ersten Profi-Grand-Prix-Sieg überhaupt, sondern löste auch seine Fahrkarte für die Mr. Olympia-Wahl.

Lionel zeigte eine gewaltig pralle Muskulatur und brachte Proportionen auf die Bühne, wie man es in den 90er Jahren nur von Flex Wheeler kannte. Dem Europäer gelang es jedoch nicht, seine spektakulären Muskeln trocken zu legen und so wankte er auf den Zetteln der Jury noch in der Vorwahl zwischen Rank eins bis drei. Im Finale war von dem Wasserfilm unter seiner Haut jedoch nicht mehr viel zu sehen und er kam schließlich verdient den ersten Platz zugesprochen.

Dem Franzosen saß dem gesamten Wettkampf über Ben Pakulski im Nacken. Der Beinfreak hatte das geschafft, was im Vorfeld nur wenige für möglich hielten. Er brachte tatsächlich seinen Oberkörper auf den Stand seiner gewaltigen Beine. Insbesondere von der Seitenansicht drängte er Lionel in die Enge. Bens Rückenansicht mangelt es jedoch noch ein wenig an Breite, um einen vollkommen ausgeglichenen Athleten wie Beyeke vorbei zu ziehen.

Der Kanadier Fouad Abiad war der heimliche Star des Abends. Er war der trockenste Athlet im gesamten Line-Up und zugleich auch der gewaltigste. Fouads brachiale Muskelmasse und brutale Härte machen ihn zum absoluten Spektakel. Er weiß die Muskelfans auf seiner Seite, die Jury konnte jedoch nicht über seine strukturellen Schwächen hinwegsehen und setzte ihn auf den dritten Rang, obwohl ein zweiter Platz durchaus gerechtfertigt gewesen wäre.

Bodybuilding: Branch Warren gibt Comeback auf Arnold Classics 2012

Branch Warren, der diesjährige „Arnold Classic“ – Champion, will nach seiner schweren Beinverletzung seinen Titel im nächsten Jahr verteidigen. Der Texaner wird im März in Columbus auf den dreifachen „Arnold Classic“ – Sieger Dexter Jackson treffen. Dieser gewann im Dezember nicht nur die erste Profi-Weltmeisterschaft der Masters, sondern landete auch bei der erstmals ausgerichteten „Arnold Classic Europe“ vorne.

Branch Warren muss aber auch Dennis Wolf auf der Rechnung haben. Der 33-Jährige hat sehr gute Chancen, der erste deutsche „Arnold Classic“ – Champion zu werden, nachdem er im Frühjahr diesen Jahres auf den zweiten Platz kam. New York Pro – Champ Evan Centopani wird ebenfalls unter den 14 Athleten im Line-Up zu finden sein und seinen Anspruch auf einen Platz innerhalb der Top-3 geltend machen.

Mit Matthias Botthof steht neben Dennis Wolf ein weiterer Athlet der Bundesrepublik auf der Bühne. Matthias hat dieses Jahr die Amateurwettkampf der Arnolds gewonnen und ist nun zu seiner Frau in die Profi-Ränge der IFBB aufgestiegen.

Die folgenden Athleten haben ebenfalls eine Einladung zur Arnold Classic 2012 erhalten:
Fouad Abiad, Gustavo Badell, Lionel Beyeke, Eduardo Correa, Brandon Curry, Michael Kefilianos, Ben Pakulski, Shawn Rhoden und Ben White.

Dennis Wolf gewinnt in Australien

Eine Woche nach seinem zweiten Platz bei der Arnold Classic stand Dennis Wolf diesmal ganz oben auf dem Siegertreppchen. Der in Las Vegas lebende Deutsche dominierte beim Australien Pro – Grand Prix klar das Feld. Der nach eigener Aussage stärkste Bodybuilder der Welt, Johnnie O. Jackson, war einer der wenigen ernstzunehmenden Gegner des blonden Hünen. Doch der Texaner kam schlicht nicht an Dennis‘ schiere Größe heran und musste dem „Bad Wolf“ ohne Umschweife den Vortritt lassen.

Die Top-3 wurden von Michael Kefalianos komplettiert, der lange Zeit in Deutschland lebte und im Jahr 2008 die Internationale Deutsche Meisterschaft des DBFV gewann.

Mit Daniel Hill stand neben Dennis Wolf ein weiterer Profi aus Deutschland auf der Bühne. Wie schon bei der FLEX Pro konnte sich der ehemalige Junioren-Weltmeister auch hier leider nicht platzieren.

Die Ergebnisse:

1. Dennis Wolf
2. Johnnie Jackson
3. Michael Kefalianos
4. Ben Pakulski
5. Grigori Atoyan
6. Adorthus Cherry
Luke Timms
Varinder Singh
Darryn Onekawa
Daniel Hill

Dennis Wolf

Evan Centopani gewinnt FLEX Pro 2011

Mit Evan Centopani stand am Ende ein Mann einzeln auf der Bühne des zum ersten Mal ausgetragenen „FLEX Pro Grand Prixs“, der vor Beginn der Show nicht so recht als Titelfavorit in Frage kam. Denn Fans wie Fachjournalie hatten in ihren Prognosen Dexter Jackson (Mr. Olympia 2008) und Dennis Wolf (5. Platz, Mr. Olympia 2010) klar vorn.

Doch die beiden Favoriten und Publikumsmagneten enttäuschten die Erwartungen der Fans. Beide stellten eine Form in das Scheinwerferlicht, die nicht mit den ihnen anhaftenden Status, Mitglied der Profi-Elite zu sein, vereinbar war.

Dexter Jackson, der Olympiasieger von 2008 und mehrfache Arnold-Classic-Sieger, liess jene legendäre Muskelhärte und – schärfe vermissen, die ihn seinen Spitznamen „The Blade“ einbrachte. Dennoch konnte er dank seiner guten Linie und Symmetrie den totalen Absturz verhindern und landete auf einem angemessenen zweiten Platz.

Bei Dennis Wolf hatte die Jury kein Erbarmen und setzte ihn außerhalb der Top-3 auf Rang vier. Angesichts seiner fehlenden Härte und hoch ansetzenden Lat wäre diese Entscheidung durchaus nachvollziehbar gewesen, wenn man nicht mit Fouad Abiad einen Athleten vor den Olympia-Fünften gesetzt hätte, der zwar in Form, aber hinsichtlich Masse schlicht nicht beeindrucken konnte. Diese Entscheidung der Jury kann auch als Warnschuss für Dennis betrachtet werden, das er sich trotz seiner guten Platzierung bei der letzten Olympia-Wahl keineswegs Formeinbussen erlauben darf.

Evan Centopani hatte in Los Angeles das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Wie bei seinem Profi-Debüt im Jahre 2008, wo er in New York an die schwächelnden Favoriten Dennis James und Markus Rühl vorbei ziehen konnte, profitierte er auch hier von den Fehlern der Konkurrenz. Evan nahm 2010 eine Auszeit und hatte diese auch vorbidlich genutzt, um an seine Schwächen zu arbeiten. Massiv und hart stand er dann auch auf der Bühne, allerdings bleibt sein langer Torso und unharmonische Linie ein klares Minus.

Die Platzierungen der FLEX Pro 2011

1. Evan Centopani
2. Dexter Jackson
3. Fouad Abiad
4. Dennis Wolf
5. Ben Pakulski
6. Ben White
7. Grigori Atoyan
8. Vladmir Sizov
9. Stan Efferding
10. Omar Deckard
11. Constantinos Demetriou
12. Robert Belisle
13. Daniel Hill
14. Milton Holloway, Jr.
15. Jo Jo Ntiforo
16. Danius Brazinskas
16. Wendell Floyd
16. Adorthus Cherry

FLEX nimmt Kanadier Ben Pakulski unter Vertrag

Das Bodybuilding-Magazin FLEX hat Ben Pakulski in sein Athleten-Portfolio aufgenommen. Um den Kanadier war es trotz seines dritten Platzes bei der letztjährigen Pro Bodybuilding Weekly medientechnisch bisher eher ruhig. Im Mai diesen Jahres kam er auf der New York Pro jedoch nicht über einen siebten Platz hinaus. So gesehen, konnte die Entscheidung der Redaktion etwas verwundern. Schaut man sich jedoch an, was Ben Pakulski auf der Bühne zu bieten hat, dann weiß man, dass es sich hierbei nach Paul Dillet um den wohl besten Profi-Bodybuilder handelt, den die Weiten Kanadas hervorgebracht haben.

Ähnlich wie sein Landsmann fällt Pakulski durch seinen Freak-Faktor auf.