Ben Weider wird vom kanadischen Orden geehrt

20. März 2007

Ben Weider, Gründungsmitglied und ehemaliger Präsident der IFBB, erhält eine weitere Ehrung für seine Verdienste, indem er vom Generalgouverneur Kanadas neben 87 weiteren Mitgliedern des Ordens von Kanada gesondert gelobt wird. Ben Weider ist in Kanada nicht nur für seine Verdienste im Bodybuilding- und Fitness-Sport, sondern auch für seine wissenschaftlichen Erkenntnisse um Napoleons Leben bekannt, die ihm eine Kandidatur für den Nobelpreis einbrachten. Darüber hinaus wird er für seinen Einsatz als Soldat während des zweiten Weltkrieges hoch angesehen.

Beintraining mit Jay Cutler

20. März 2007

Vier Wochen nach der Wahl zum Mr. Olympia gab FLEX drei Redakteure den Auftrag, den neuen König des Bodybuildings für einige Tage auf Schritt und Tritt zu begleiten. Dabei entstand nicht nur ein faszinierender Artikel, sondern auch das folgende Video, das Jay beim Beintraining zeigt.

 

Australian Pro – Ronnys Titelverteidigung von Dexter vereitelt

20. März 2007

Dexter Jackson gewinnt eine Woche nach seiner Niederlage bei der Arnold Classic in Australien den Titel und verweist Ronny Rockel und Vince Taylor auf die Plätze. Mit der Zusage von Dexter Jackson war schon im Vorfeld klar, dass Ronny Rockel es bei seiner Titelverteidigung sehr schwer haben würde. Obwohl er Dexter bereits eine Woche zuvor in Columbus bei der Arnold Classic nicht gefährlich werden konnte, gab es einen Funken Hoffnung auf eine erfolgreiche Titelverteidigung von Ronny. Immerhin hatte Rockel ein Jahr zuvor an gleicher Stelle den Lokalmatadoren Lee Priest bezwungen und so den ersten Sieg seiner Profikarriere feiern können. Ohne Zweifel ist Australien für den Deutschen ein gutes Pflaster.

Während Ronny im Line-up und in der Symmetrie-Runde mit Dexter gut mithalten konnte, wurde bei den Vergleichen deutlich, dass Jackson die tieferen Einschnitte hatte und mehr Muskeldetails zeigte. Letztendlich war dies auch entscheidend für die Titelvergabe. Für Rockel ist die fehlgeschlagene Titelverteidigung aber alles andere als eine Niederlage. Ronny zeigte in Australien, dass er durchaus den US-Profis Paroli bieten kann. Es bleibt zu hoffen, dass er allmählich auch bei den US-Judges die Beachtung findet, der er verdient.

Den dritten Rang belegte das fünfzig Jahre alte Phänomen Vince Taylor. Einmal mehr bewies er, dass sein Alter keine Hürde für eine herausragende Form ist. Auffallend war auch, dass es ihm gelungen ist, seine Beine in Punkto Masse dem Oberkörper anzugleichen. Sollte es noch einmal eine Neuauflage der Masters Olympia geben, hätte Taylor sicher keine Schwierigkeiten dort seinen sechsten Titel zu holen.

Ergebnis
1. Dexter Jackson
2. Ronny Rockel
3. Vince Taylor
4. Martin Kjellstrom
5. Hide Yamagishi
6. Joel Stubbs
7. John Hodgson
8. Wong Hong
9. Luke Wood
10. Mossimo Villi
11. Neil Gardner

Bilder zur Australien Pro finden Sie bei den Kollegen der FLEX auf http://www.flexonline.com/news/201#

Ein Video vom Posedown:

 

Berliner und Brandenburger Landesmeisterschaften im Kraftdreikampf 2007

20. März 2007

Zum zweiten Mal richteten die Landesverbände von Berlin und Brandenburg gemeinsam eine Landesmeisterschaft im Kraftdreikampf aus. Die deutlich gestiegenen Starterzahlen und höhere Leistungsdichte weisen dies als eine gute Entscheidung aus. Bei den Männern in der Aktiven-Klasse konnte Alexander Zuch (AC Lauchhammer) den Gesamtsieg der Relativwertung für sich entscheiden und zugleich mit 512,5 kg einen neuen Landesrekord im Total feiern.

Bei den Damen brillierte Marion Friedrich. Die Athleten der Nationalmannschaft präsentierte sich in einer überragenden Form und stellte die zum Teil weitaus jüngere Konkurrenz in den Schatten. Mit 131 kg in der Kniebeuge und 90 kg auf der Bank stellte sie gleich zwei neue Landesrekorde auf.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Frauen – Aktive:

-52 kg
1. Sabrina Boy 90 + 65 + 122,5 = 277,5
2. Anja Weber 95 + 55 + 105 = 255

-60 kg
1. Christin Toepler 137,5 + 85 + 140 = 362,5

-67,5 kg
1. Andrea Röhricht 82,5 + 85 + 100 = 267,5

Männer – Aktive:

-60 kg
1. Alexander Zuch 207,5 + 125 + 180 = 512,5

-67,5 kg
1. Mirko Schwabe 190 + 120 + 210 = 520

-75 kg
1. Ralf Buschko 125 + 82,5 + 165 = 372,5

-82,5 kg
1. Alexander Saupe 217,5 + 175 + 210 = 602,5
2. Guido Woysch 190 + 125 + 215 = 530
a.K. Daniel Schwarzwälder 210 + 170 + 225 = 605

-90 kg
1. Marco Selzer 222,5 + 162,5 + 250 = 635
2. David Stuckatz 225 + 152,5 + 222,5 = 600
3. Andreas Fritsche 172,5 + 152,5 + 215 = 540
4. Stefan Kahlfeld 172,5 + 155 + 200 = 527,5
5. Matthias Blume 150 + 85 + 160 = 395

-100 kg
1. Christian Schulz 230 + 195 + 255 = 680
2. Lars Hülzenbrecher 220 + 165 + 290 = 675
3. Frank Pallaske 240 + 165 + 230 = 635
4. Andreas Hadel 140 + 100 + 190 = 430

-110 kg
1. Maik Steinfurth 240 + 230 + 250 = 720
2. Boris Sendazki 280 + 175 + 240 = 695

-125 kg
1. Peter Lehnhardt 250 + 150 + 260 = 660

+125 kg
a.K. Mohkami Mussa 180 + 185 + 212,5 = 577,5

Schwäbische Meisterschaft

20. März 2007

Das vollständige Ergebnisprotokoll der Schwäbischen Meisterschaften im Bankdrücken

Strongman Classics auf der FIBO

20. Februar 2007

Am 12. April müssen sich auf der FIBO acht Athleten aus vier Nationen in einem Länderkampf gegeneinander über fünf Disziplinen beweisen. Für die Niederlande nahmen Jarno Hams und Tom Jansen die Herausforderung an. Jan Bartl und Jan Salata werden die tschechischen Landesfarben vertreten. Der ehemalige Weltmeister im Bankdrücken Tobias Ide und der amtierende nationale Meister im Strongman bilden das deutsche Team. Oliver Gratzer und Bernd Kerschbaumer aus Österreich komplettieren das Teilnehmerfeld.

Neben dem Farmerswalk müssen auch Übungen wie das Steinheben, Baumstammstemmen und Yoke Race absolviert werden. Das Highlight wird die in Deutschland selten gezeigte Disziplin Pole Push sein, bei der sich zwei Athleten oder zwei Teams mittels eines Baumstammes gegenseitig aus einer Ringmarkierung schieben müssen.

Valerie Waugaman beendet Fitness-Karriere

20. Februar 2007

Nach etwas mehr als 3 Jahren auf der Fitness-Bühne wendet sich der US-Star neuen Herausforderungen zu und erklärte am Rande der Ironman Pro seinen Rücktritt vom Wettkampfgeschehen. Valerie sagte, dass der Hauptgrund in ihrem Engagement für die TV-Show "American Gladiators" liegt. Die beliebte Sendung der 90er wurde am Ende des letzten Jahres von NBC wieder ins Programm aufgenommen und Waugaman ins Show-Ensemble geholt.

"Ich habe auf der Fitness-Bühne alles erreicht, was ich wollte. Wenn ich jetzt weitermachen würde, ginge es nur noch darum zu siegen. Das entspricht aber nicht wirklich meiner Einstellung. Klar, wäre es schön gewesen, vielleicht einmal die Arnolds oder die Olympia zu gewinnen. Aber darum geht es mir gar nicht. Der Sport hat mir eine Chance im Unterhaltungsgeschäft eröffnet und ich fühle, dass ich dadurch Kinder und Erwachsene hinsichtlich ihrer Gesundheit und Fitness positiv beeinflussen kann" zitiert Flexonline die Athletin aus Cleveland.

Valerie hatte ursprünglich vor, an der Arnold Classic teilzunehmen, sagte aber auf Grund ihres TV-Engagements vor wenigen Wochen ab. Obwohl sie der Fitness-Szene verbunden bleiben möchte, hält sie eine Rückkehr für eher unwahrscheinlich. "Ich werde wohl eher Gastauftritte machen", räumt sie ein.

Valerie gewann in Ihrer Profi-Karriere drei Wettkämpfe. Wer mehr über sie erfahren möchte, dem sei ihre Website valspace.com angeraten.

2007
9. Platz Ms. Olympia Figur
1. Platz Houston Pro Figur
1. Platz Colorado Pro/Am Figur
5. Platz Arnold Classic

2006
12. Platz Ms. Olympia
1. Platz Shawn Ray Colorado Pro
8. Platz Arnold Classic

2005
2. Platz Sacramento Pro Fitness
7. Platz Ms. Olympia Figur
2. Platz Europa Super Show

Phil Heath dominiert Ironman Pro

20. Februar 2007

Was die vor wenigen Wochen veröffentlichten Fotos prophezeiten, machte Phil Heath wahr und lieäß seinen Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance. Der von den US-Medien als Gipfelstürmer gefeierte Athlet konnte seine Olympia-Pause offensichtlich optimal nutzen, um mehr als sechs solide Kilogramm Muskelmasse draufzupacken. Heath verbesserte nicht nur seine Rückentiefe merklich, sondern konnte in Los Angeles auch mit einer herausragenden Schulterbreite beeindrucken. Sein Manko bleibt jedoch seine verhältnismäßig kleine Brustpartie, die vor allem in der Lat-Pose von vorn keinen guten Eindruck hinterlassen kann.

Davon abgesehen hat der ehemalige Basketballer bewiesen, dass seine steile Karrierekurve noch lange nicht einknicken wird und er vollkommen zu Recht zu den Titelfavoriten der in zwei Wochen stattfindenden Arnold Classic gehört.

Gustavo Badell präsentierte sich in einer gewohnt guten Form, die zwar einen großen Teil des Teilnehmerfeldes auf Abstand halten konnte, aber Phil Heath zu keinem Zeitpunkt des Wettkampfes gefährlich werden konnte.

Insgesamt sind die alle Platzierungen von den sachkundigen Fans als nachvollziehbar angenommen worden. Lediglich der vierte Platz von Silvio Samuel stieß auf Unmut. Auf Grund seiner prallen Muskelköpfe und punktgenau getroffenen Definition hätte er durchaus ein bis zwei Ränge höher platziert werden können.

Die Ergebnisse der Ironman Pro 2008
1. Phil Heath
2. Gustavo Badell
3. Mo Elmoussawi
4. Silvio Samuel
5. Johnnie Jackson
6. Desmond Miller
7. Eddie Abbew
8. Toney Freeman
9. Troy Alves
10. King Kamali
11. Will Harris
12. David Henry
13. Khalid Almohsinawi
14. JoJo Ntiforo
15. Ray Arde

Toney Freeman gewinnt Ironman Pro

20. Februar 2007

Nach der Europa Super Show gewinnt Toney Freeman mit dem Ironman Pro zum zweiten Mal einen Profi Grand Prix. Bereits im Line-Up wurde deutlich, dass der Sieg an den 40 Jährigen gehen würde. Freeman nahm 2006 erstmalig an der Wahl zum Mr. Olympia teil und sorgte dort mit großer Selbstsicherheit und Rang 7 für Furore. In Pasadena beherrschte er das übrige Teilnehmerfeld klar und verwies Mark Dugdale und Eddie Abbew auf die Folgeplätze.

Angesichts seiner relativ leichten Statur wirkte der Brite Abbew innerhalb der Top 3 fehlplatziert. Sowohl in Masse als auch Härte waren ihm Silvio Samuel und Marcus Haley überlegen. Dennoch zeigte Eddie gegenüber seiner Form beim Grazer Grand Prix deutliche Verbesserungen.

Silvio Samuel vertraute in der Vorbereitung auf Milos Sarcev, der den Spanier hervorragend auf den Wettkampf einstellte und Silvio zu praller und runder Muskulatur verhalf.

Folgend die Platzierungen:

1. Toney Freeman*
2. Mark Dugdale*
3. Eddie Abbew*
4. Silvio Samuel*
5. Marcus Haley*
6. David Henry
7. Hidetada Yamagishi
8. Ahmad Haidar
9. Omar Deckard
10. Joel Stubbs

* Für Mr. Olympia 2007 qualifiziert.

Weitere Teilnehmer:
Jason Arntz, Eryk Bui, Kris Dim, Aiman Faour, Rusty Jeffers, Rod Ketchens, Martin Kjellstrom, Frank McGrath, Francesco Mazzotta, Daniele Seccarecci, Roc Shabazz, Sergey Shelestov, Clifton Torres, Fabrizio Zittucro

Link zur Ironman-Galerie von FLEX:
http://www.flexonline.com/news/194#

 

Toney Freeman Toney Freeman
Fotos: www.Power-on.TV

Rocky Balboa – Die Legende boxt wieder

20. Februar 2007

Fast alle heute über 30 Jährigen Bodybuilder wurden durch Rocky Balboa mit dem Eisenvirus infiziert. Der Gong und die typische Rocky-Fanfare lösen bei vielen noch immer eine Gänsehaut und eine innere Unruhe aus, die nur im Gym zu stillen ist.

Nach 17 Jahren kehrt der Held unserer Jugendtage auf die Leinwand zurück. Der sechste und wohl letzte Teil der Rocky Balboa – Saga endet dort, wo alles begann. Im Schlachthof. Sylvester Stallone kehrt mit seiner Lieblingsfigur zu den Wurzeln zurück und zeigt uns einen ergrauten Helden, der für  Respekt und Anerkennung noch einmal die Boxhandschuhe anzieht. Dabei lohnt sich ein Gang in die Lichtspielhäuser nicht nur wegen der packenden und stark motivierenden Trainingssequenzen. Sondern weil es Stallone gelungen ist, an die schauspielerische Qualität der ersten beiden Rocky-Filme anzuknüpfen. Rocky Balboa ist kein reiner Popcorn-Film, eher eine Charakterstudie, die neben kurzweilige Unterhaltung auch Mut und Kraft gibt. Egal in welchem Alter der Zuschauer sich gerade befindet.

Für aktive Muskelsportler sind zudem die Trainingsszenen besonders interessant, wo man Stallone u.a. mit Ketten und Kettlebelts trainieren sieht. Warum diese Art zu trainieren besonders effektiv ist und wie Sie diese Methoden in Ihr eigenes Trainingsregime integrieren können, erfahren Sie in Kürze hier bei BMS.

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