Loaded Cup 2015: Stephie Szesny holt Bronze, Ralf Szesny verpasst das Finale

Der Loaded Cup 2015 in Dänemark ist Geschichte.
Unsere beiden Athleten traten am Samstag in Ringsted gegen sehr starke Konkurrenten an. Stephie erkämpfte sich einen hervorragenden 3.Platz in der Figur-Klasse.
Ralf erwischte keinen guten Tag. In der Männerklasse 3 ging sein Timing aufgrund des geänderten Zeitplanes schief. Er verpasste dadurch leider den angepeilten Finaleinzug.

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(Foto: www.team-andro.com)

Hier die persönlichen Eindrücke der beiden einen Tag nach dem Wettkampf.
Stephie Szesny: “ Gestern war ein langer anstrengender Tag für mich, aber ich bin überglücklich über den Ausgang meines internationalen Debüt! Gegen tolle, sehr schöne Konkurrentinnen konnte ich in meiner Frauen-Figur-Klasse die Bronzemedaille holen und in der Figur Masters Klasse den vierten Platz belegen! Jetzt heißt es fleißig weiter machen, damit ich zur Europameisterschaft eine noch bessere Form an den Tag legen kann!

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(Foto: www.team-andro.com)

Ralf:“Habe gestern eine für mich neue, schmerzliche Erfahrung gemacht. Beim „Loaded Cup“ habe ich es nicht ins Finale geschafft. Die Männer 3 war eine brutale Klasse, das sah man schon bei der Waage.
Dann habe ich mich mit dem Timing der Vorbereitung auf das Prejudging total verhauen. Da einige Klassen vor mir aufgrund geringer Teilnehmerzahlen kein Prejudging hatten, straffte sich der Zeitplan so sehr, dass ich viel eher dran war, wie vermutet. Somit blieb mir so gut wie keine Zeit mich aufzuwärmen und aufzupumpen! Nur kurz Öl drauf und ab hinter die Bühne.
Schlecht vorbereitet auf die Bühne zu treten, bedeutet maximalen Stress für mich! Und da ich in Wettkampfform extrem empfindlich gegenüber Stress reagiere, habe ich Wasser gezogen. Das Ergebnis seht ihr auf dem Bild.
Nach dem Aufstehen am Morgen war die Form perfekt auf den Punkt: dünne Haut und Streifen überall!
Was lern ich daraus? Änderungen im Zeitplan einkalkulieren und lieber zu früh mit der Vorbereitung beginnen, als hinterher unter Zeitdruck zu geraten. Somit sehe ich diesen Start als Probelauf für die bevorstehende EM. Mein Ziel ist es, mich dort wieder in Bestform zu präsentieren“

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(Foto: www.team-andro.com)