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Fette

Fette sind neben Protein und Kohlenhydraten die Hauptbestandteile unserer Ernährung und gehören somit zu den Grundnahrungsmitteln, aus denen unser Körper Energie gewinnt. Allerdings ist Fett zur Energiegewinnung nicht unbedingt erforderlich, weil wir unseren Energiebedarf in der Regel durch Kohlenhydrate abdecken. Zu viel Energie lagert der Körper in Depots ein, die der Urmensch für Notsituationen benötigte – dank der heutigen Versorgungslage sind sie aber heute mehr als überflüssig. Da außerdem bei einer körperlichen Anstrengung zuerst die Energie aus Kohlenhydraten herangezogen wird, werden diese Fettdepots meistens immer größer.

Außerdem sind Fette Träger der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie essenzieller Fettsäuren. Der Organismus kann diese Vitamine nur mit Hilfe von Fetten verwerten.

Daneben sind Fette auch Geschmacksträger und verleiten aus diesem Grund immer wieder zu einer zu hohen Nährstoffaufnahme. Statt der in der Regel empfohlenen 70 bis 80 Gramm pro Tag verzehren die meisten Personen das zwei- oder gar dreifache.

Fettsäuren

Fettsäuren sind ein wichtiger Bestandteil der Fette. Man unterscheidet zwischen 3 Gruppen; den gesättigte Fettsäuren (in Butter, Kokosfett und Schmalz), einfach ungesättigte Fettsäuren (in Olivenöl und Rapsöl) und mehrfach ungesättigte Fettsäuren (vor allem in Sonnenblumenöl, Maisöl und Sojaöl). Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren werden auch als essentielle Fettsäuren bezeichnet und finden sich reichlich in vielen pflanzlichen Fetten und Fettfischen.

Fisch

Fisch sollte als gesundes Nahrungsmittel ein regelmäßiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche als Minimum sind besonders empfehlenswert, denn Fisch zählt zu den ernährungsphysiologisch wertvollen Lebensmitteln und sollte daher in keinem ausgewogenen Ernährungsplan fehlen.

Neben einem hohen Proteinanteil mit einer hohen biologischen Wertigkeit enthält Fisch viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Vitamin B1, B6, B12, Niacin, Vitamin D, Vitamin A, Selen, Kalium, Phosphor, Calcium und Natrium und Jod. Daneben findet man in Fisch Omega-3-Fettsäuren. Sie zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und sind essentiell. Omega-3-Fettsäuren kommen in bedeutenden Mengen in vielen Fischen vor. Dabei ist der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren umso höher, je höher der Fettgehalt des Fisches ist. Besonders Seefische aus kalten Gebieten gelten hier als eine gute Quelle.

Fleisch

Fleisch ist in der Ernährung mit durchschnittlich 20 % Eiweißanteil als Lieferant für hochwertiges Protein bekannt. Das in Fleisch vorkommende Eiweiß besitzt eine hohe biologische Wertigkeit. Daneben sind die Gruppe der B-Vitamine ist in allen Fleischarten gut vertreten und auch Vitamin A kommt in nennenswerten Mengen vor. Da die Vitamine in ungebundener Form vorliegen, können sie vom Körper gut verwertet werden.

Neben Vitaminen ist Fleisch auch gut für die Versorgung mit Mineralstoffen. Allen voran Eisen: tierisches Eisen kann vom Körper deutlich besser verwertet werden als pflanzliches Eisen: 20 % bei tierischen Lebensmitteln, ca. 7-9 % bei pflanzlichen. Des weiteren findet man Zink in Fleisch und wie beim Eisen ist die Fähigkeit des menschlichen Körpers dieses zu verwerten deutlich besser als bei pflanzlichen Lebensmitteln. Selen kommt besonders in Schweinefleisch vor, doch auch andere Fleischarten sind gute Lieferanten.

Fruchtzucker

Fruchtzucker, auch Fruktose (lat. fructus – Frucht) genannt, gehört als Einfachzucker zu den Kohlenhydraten. Fructose kommt in der Natur vor allem in Früchten und im Honig vor und wird industriell aus Zuckerrohr und Zuckerrüben gewonnen.

Fruchtzucker wird im Stoffwechsel ohne Insulin umgesetzt und kann deshalb auch von Diabetikern als Süßungsmittel benutzt werden