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Ballaststoffe

Ballaststoffe sind in der Regel unverdauliche Pflanzenfasern, die der Körper nicht verwerten kann und unverdaut wieder ausscheidet. Manche Mediziner sagen ihnen nach, dass sie die Gesundheit und die Verdauung fördern und den Stoffwechsel in Schwung halten.

Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse enthalten meist wenig Fett und Zucker und sind entsprechend kalorienarm. Sie quellen im Magen auf und machen, im Gegensatz zu den schnell verwertbaren Kohlenhydraten, sehr lange satt. Sämtliche tierischen Produkte sind praktisch frei von Ballaststoffen. Man unterscheidet hierbei zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Sie sind absolut notwendig und wirken im Körper sehr unterschiedlich.

Lösliche Ballaststoffe binden Wasser und quellen auf, unlösliche können dies nicht. Grundsätzlich bewirken Ballaststoffe, dass die Nahrung länger und besser gekaut wird. Sie füllen den Magen, verzögern die Darmentleerung und lassen den Blutzucker langsamer ansteigen. Ballaststoffe sättigen anhaltend und erleichtern das Abnehmen und Gewichthalten, denn bei gleichem Volumen der Kost ergibt sich eine verminderte Energiedichte und somit auch eine verminderte Kalorienaufnahme. Eine früher einmal nachgesagte Verminderung eines Magen-/Darmkrebsrisikos konnte leider nach langjährigen Studien nicht nachgewiesen werden.

Biologische Wertigkeit

Die biologische Wertigkeit gibt an, wie viel körpereigenes Eiweiß aus einer Proteinquelle gewonnen werden kann. Als Referenz wird hierbei das Vollei mit dem Wert 100 herangezogen.
Pflanzliche Eiweiße liegen in der Regel deutlich darunter (Ausnahme ist Soja-Pro100 dank eines aufwendigen Verfahrens), während tierische Eiweiße für den reinen Muskelaufbau in der Regel deutlich besser geeignet sind (Ausnahme: kollagenes Eiweiß, dass aus Schlachtabfällen gewonnen wird und für den Muskelaufbau keinerlei Wert besitzt)

BMI

BMI = Body-Mass-Index

Body-Mass-Index

Der Body-Mass-Index (kurz BMI) ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen. Hierbei wird das Körpergewicht durch die Größe (in m) zum Quadrat geteilt. Ziel des BMI sollte ursprünglich sein, zu ermitteln, ob jemand unter, normal- oder übergewichtig ist und somit gesundheitlich gefährdet ist.

Allerdings gibt der BMI lediglich einen groben Richtwert an und ist unter Fachleuten umstritten, da er die Statur eines Menschen und die individuell unterschiedliche Zusammensetzung des Körpergewichts aus Fett- und Muskelgewebe nicht berücksichtigt.

Bei Kraftsportlern mit einer überproportionalen Muskelmasse ist er aus diesem Grund vollkommen ungeeignet, da eine überdurchschnittliche Muskulatur im Gegensatz zu einem überdurchschnittlichen Körperfettanteil kein gesundheitliches Risiko darstellt.