Tijuana Pro – Robert Piotrkowicz schnappt sich Olympia-Quali auf letzten Drücker

Nur eine Woche vor dem Bodybuilding-Höhepunkt des Jahres konnte sich mit dem Polen Robert Piotrkowicz ein weiterer Europäer für die Wahl zum Mr. Olympia qualifizieren. Robert erhielt sein Ticket in die Stadt der Sünde mit einem dritten Platz bei der Tijuana Pro, dem ersten Profi-Bodybuilding-Event in Mexico.

Ed Nunn und Marcus Haley belegten die Plätze eins und zwei.

Ergebnisse der Tijuana Pro
Männer:
1. Ed Nunn
2. Marcus Haley
3. Robert Piotrkowicz
4. Moe El Mousawwi
5. Alfonso Del Rio

Bikini:
1. Abbie Burrows
2. Cristina Mendevil
3. Kelly Gonzalez
4. Christie Marquez
5. Tiffany Boydston

Art Atwood ist verstorben

Profi-Bodybuilder Art Atwood, US-Meister im Schwergewicht 2001, ist gestern (11.09.) im Alter von 37 Jahren auf einer Pool-Party gestorben. Wie Augenzeugen berichten, ist Art während der Party in den Pool gefallen und konnte nur noch tot aus dem Wasser gezogen werden. Die genauen Umstände seines Todes werden aktuell von den örtlichen Behörden untersucht.

Art erhielt seine Profi-Lizenz auf der nationalen Meisterschaft der NPC mit dem Sieg der Schwergewichtsklasse im Jahr 2001. Während er 2002 mit einem ersten Platz bei der Toronto Pro Invitational zu einem frühen Zeitpunkt in seiner Profi-Karriere einen Sieg einfahren konnte, blieb ihm der Geschmack des Triumph in den folgenden Jahren verwehrt.

Obwohl er bei fast all seinen Wettkampfantritten nicht zu den Finalkandidaten gehörte, war Art bei der Bodybuilding-Presse auf Grund seiner herausragenden Physis ein beliebtes Motiv. Kurz vor dem Ende seiner Profi-Karriere gelang ihm mit dem fünften Platz auf der Europa Super Show 2005 noch einmal ein solider Erfolg.

Der Name Art Atwood gelang auch außerhalb der Bodybuilding-Szene zu Bekanntheit, als er als Informant in einer FBI-Aktion gegen den Drogen- und Steroiddealer der NFL, David Jacobs, tätig war.

Nach seiner Profi-Karriere konzentrierte sich Art auf seine Supplement-Firma und war für den Vertrieb von Vitargo auf dem US-Markt zuständig.

Jay Cutler rechnet fest mit Sandow-Statue Nummer 5

Angesichts der bevorstehenden Wahl zum Mr. Olympia nahm eine lokale Tageszeitung die Bodybuildingszene in Las Vegas unter die Lupe und hatte dabei natürlich keine Schwierigkeiten auf den unübersehbaren König des Muskelsports zu stoßen. Jay Cutler stand den Reportern, die eine seriös recherchierte und frei von gängigen Vorurteilen gemachte Story ablieferten, Rede und Antwort. Dabei kamen einige Fakten zum Vorschein, die bisher in den Bodybuilding-Medien noch nicht abgedruckt wurden.

So sahen die Reporter in Jays Arbeitszimmer eine Box, die für eine fünfte Sandow-Statue bereit steht. Jay hat keinen Zweifel daran, dass er auch dieses Jahr die nahenden Konkurrenten erfolgreich abwehren kann.

In seiner Garage stehen zwei Four-Wheelers, die er jedoch wegen Auflagen seiner Sponsoren nicht benutzen darf. Sein Körper ist einfach zu wertvoll. Seinen Ferrari F430 musste der Gigant auch verkaufen, weil er schlicht nicht mehr hinter das Steuer gepasst hat.

Neben seinen Einnahmen aus Sponsorenverträgen und dem Preisgeld der Olympia-Show nannte Cutler seinen Versandhandel als Haupteinnahmequelle. Der Umsatz ist groß genug, dass er allein davon ein gutes Leben bestreiten könnte, sagte der 38-jährige Geschäftsmann, der trotz nahender 40 dem Profi-Sport noch lange erhalten bleiben will.

In einem Nebensatz erwähnten die Reporter, dass sich die Hinweise darauf verdichten, dass es ab der Wettkampfsaison 2012 wohl keine Bodybuilding-Wettkämpfe für Frauen mehr geben wird.

Die Süßkartoffel – Der zuverlässige Kohlenhydratlieferant für pralle Muskeln und knackige Figur

Mit der Süßkartoffel landen nicht nur Kohlenhydrate auf dem Teller, sondern auch eine hohe Menge an Antioxidanten, Ballaststoffen, Eisen und Kalzium. Im Vergleich zu eher fad schmeckenden Artverwandten aus der Gemüsekiste, bringt die Süßkartoffel mit ihrem lieblichen Geschmack nicht nur Abwechslung auf die Geschmacksknospen, sondern verdrängt auch Gelüste auf Süßigkeiten. Und dank des hohen Ballaststoffgehalts kann der Süßkartoffelgeniesser sogar während einer Diät mit extremem Kaloriendefizit den Hungerdämon unter Kontrolle halten.

Die Süßkartoffel kann auf verschiedene Weise zubereitet werden. Als Bodybuilder und Fitness-Enthusiast sollten Sie jedoch vom Fritieren und Sautieren einer Süßkartoffel absehen.

Folgende Zubereitungsmethoden sind für den anspruchsvollen Bodybuilder-Magen perfekt geeignet:

Garen.
Die wohl einfachste und schnellste Zubereitung von Süßkartoffeln ist das Garen. Wer jedoch keinen Dampfgartopf zur Hand hat, kann auf den Ofen ausweichen. Legen Sie die Süßkartoffeln hierfür in einen Bratentopf und geben Sie soviel Wasser hinzu bis es knapp 1 Zentimeter hoch ist. Bedecken Sie den Bratentopf mit Alu-Folie und schieben Sie ihn bei mittlerer Hitze für 30-45 Minuten in den Ofen. Stechen Sie mit einer Gabel oder Rouladennadel in die Süßkartoffeln, um den Gargrad zu testen.

Kochen.
Süßkartoffeln können auch, wie unsere heimischen Weißkartoffeln, schnell und schlicht in einem Topf gekocht werden. Bringen Sie dafür einen Topf mit Wasser zum Kochen und geben Sie die Süßkartoffeln hinzu. Nach rund 30 Minuten, sollte sich die Pelle leicht von der Süßkartoffel lösen lassen.

Mikrowelle.
Wer nicht so lange auf seine Süßkartoffel warten will, kann auch zur Mikrowelle greifen. Je nach Größe der Kartoffel kann die benötigte Garzeit variieren. Für Knollen von mittlerer Größe gilt jedoch, dass sie in rund 4 bis 6 Minuten mit der Mikrowelle gegart werden können.

Fitte Männer

Luke Wood mit 35 Jahren verstorben

Nur wenige Wochen vor seiner Hochzeit, ist der australische Profi-Bodybuilder Luke Wood mit 35 Jahren in der letzten Woche während einer Nierentransplantation gestorben. Wie die Ärzte berichten, kam es während der Operation zu Komplikationen, weil Lukes Körper die Spenderniere nicht annahm.

Im Jahr 2009 erfuhr Luke von seinen Nierenproblemen und trat in der Folge vom aktiven Wettkampfbodybuilding zurück. In seiner Abschiedsrede, die er bei der Australischen Meisterschaft hielt, sagte er, dass er gerne mehr auf der Bühne gezeigt hätte, aber insgesamt sehr glücklich mit dem ist, was er erreicht habe.

Luke Woods Wettkampfkarriere im Überblick:

2008 IFBB Atlantic City Pro, 16. Platz
2007 IFBB Australia Pro Grand Prix, 9. Platz
2007 IFBB Arnold Classic, 16. Platz
2007 IFBB Sacramento Pro Bodybuilding Grand Prix, N.P.
2007 IFBB Iron Man Pro, N.P.
2006 IFBB Atlantic City Pro, 11. Platz
2006 IFBB New York Pro, 13. Platz
2005 IFBB Charlotte Pro, N.P.
2005 IFBB Europa Super Show, 15. Platz
2005 IFBB New York Pro, 7. Platz
2004 IFBB Grand Prix Australia, 11. Platz
2003 IFBB Grand Prix Australia, 6. Platz
2002 IFBB Grand Prix Australia, 7. Platz
2001 IFBB Grand Prix Australia, 10. Platz

Russland hat die stärksten Nachwuchsheber der Welt

Bei den Weltmeisterschaften der Jugend und Junioren kam es zu einem spannenden Schlagabtausch zwischen den USA und Russland.

Die jungen Heberinnen und Heber der Vereinigten Staaten bemühten sich redlich, gegen die schiere Übermacht aus Russland anzukommen. Und sie taten das mit beachtlichem Erfolg.

In der Klasse -93kg konnte der Jugendliche Justin Duran mit einer Dreikampfleistung von beeindruckenden 727,5 kg eine Goldmedaile für die USA sichern. Gleiches tat auch der Junior Maliek Derstine mit einem Total von 805 kg in der Kategorie -74kg.

Das russische Lager wusste jedoch stets zu kontern und schickte unter anderem mit dem Jugendlichen Sergey Usov einen Athleten auf die Bühne, der das Zeug zum Kraftsportsuperstar hat. Im Schwergewicht wuchtete er in der Kniebeuge mit 335 kg eine neue Weltbestmarke in die Höhe. Auf der Bank liess er einen weiteren Weltrekord mit 230 kg folgen. Dank sagenhafter 321 kg im Kreuzheben konnte er seinen Wettbewerb mit einer weiteren internationalen Bestleistung von 886 kg im Total abschließen.

Am Ende konnte Russland dann doch die meisten Medaillenränge zusammentragen und verwies damit die USA auf den zweiten Platz in der Jugendwertung und auf Rang 3 bei den Junioren.

7-facher Mr. Olympia Lee Haney immer erfolgreicher mit Bodybuilding-Mission

Lee Haney dominierte das Bodybuildinggeschehen von 1984 bis 1991 als unumstrittener König, der das so genannte “Old School” – Bodybuilding zu seiner heutigen Form mit Fokus auf extremer Masse und Härte führte.

Nachdem er den Posing-Slip an den Nagel gehangen hatte, wurde er unter Präsident Bill Clinton als Berater in das damalige Fitness- und Gesundheitsgremium geholt. Lee erkannte, dass er dort allein nicht genügend Einfluss hat, um das Übergewichtsproblem in Amerika effektiv bekämpfen zu können. Der streng gläubige Christ wandte sich dann den Kirchen zu, um die Gebote des Bodybuildings und gesunden Lebensstils an die Menschen weitergeben zu können.

Im Januar gründete er zudem mit der International Association of Fitness Sciences (IAFS), ein Institut, das Trainer und Fitnessberater ausbildet und sich vor allem an die sportliche Weiterbildung von Geistlichen richtet, damit diese den Mitgliedern ihrer Gemeinden effektiv dabei helfen können, sich von den Verlockungen der Fast-Food-Industrie loszusagen.

Bob Cicherillo und Lee Haney
Bob Cicherillo und Lee Haney

Furioser Auftakt der Junioren-Weltmeisterschaft

Die 29. Auflage der internationalen Titelkämpfe für die heranwachsende Elite des Kraftsports begann mit einem grandiosen Erfolg für die Vereinigten Staaten von Amerika, die im kanadischen Moose Jaw die stets dominierende Phalanx Russlands durchbrechen wollen. Die Jugend-Athletin Savan May konnte mit einem Dreikampfergebnis von 315 kg den Wettstreit in der Gewichtsklasse -47kg für sich entscheiden. Ihre Teamgefährtin Alesha Summer tat es ihr im Limit -43kg in der Junioren-Wertung mit einem Total von 312,5 kg gleich.

Doch auch die vom Erfolg verwöhnte russische Mannschaft konnte mit ersten Medaillen den stets hohen Erwartungen gerecht werden. Die 17-jährige Tatiana Taktamisheva wusste mit 277,5 kg in der 43er Klasse zu überzeugen. Anna Filimonova, ebefalls aus dem russischen Lager, sorgte für die Sensation des ersten Tages. Sie stellte in der Kategorie -52kg in allen Disziplinen sowie im Total neue Weltrekorde auf.

Die Überraschung des Tages lieferte mit Michelle Cevalos eine Juniorin, die mit 395 kg in der Klasse bis 53kg die erste Kraftdreikampfmedaille für ihr Heimatland gewinnen konnte.

Gunda Fiona von Bachhaus - BMS-Sportlerin
Kann auch auf eine erfolgreiche Juniorenzeit blicken: Gunda von Bachhaus.